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Einmal im Monat, treffen sich vier Freundinnen und bekochen und überraschen sich gegenseitig. Immer in den Räumen der jeweiligen Hauptgerichkocherin. 
Es wird schön eingedeckt und ein passender Wein besorgt. Denn auch wenn es Überraschungsessen sind, stimmen wir uns vorher ab, in welche Richtung es gehen soll. 

Wird es asiatisch oder doch mediterran. Bleiben wir bei deutscher Hausmannskost oder gehen wir in die haute Cousine. Egal, wo wir landen, der Abend ist dann auf jeden Fall ein Erlebnis. Eine von uns meldet noch einen Überraschungsgast an, der dann mit großen Augen an unserem Tisch Platz nimmt und unseren schnellen Gesprächen lauscht. Und immer wird viel gelacht, denn wir kennen uns schon seit über dreißig Jahren. (Da staunen wir selber immer wieder!) 
Das Menü vom letzten Treffen, sah so aus. Ein Amuse Gueule von Tina mitgebracht. Als wir sie gefragt haben, was das sei, gab sie zur Antwort eine Art Gemüsebrei, mit verschiedenen Gewürzen, die eine Geschmacksexplosion verursacht haben. 

Danach kam eine Fischsuppe auf den Tisch. Mit ausreichend Muscheln. Schon lange habe ich keine Miesmuscheln mehr gegessen. Die waren einfach nur köstlich. Als wir Tina nach dem Rezept gefragt haben, erklärte sie uns, such´ einfach bei Chefkoch nach Fischsuppe… 

Dann war Ilonas Hauptgericht an der Reihe. Ilona hat es sich einfach gemacht. Sie hat mit ihrem Mann zusammen die Küche in Beschlag genommen. Die Zwei haben uns mit einem caribischen Beitrag verwöhnt. Jamaikanisches Jerk-Chicken mit Kokosreis und Mango-Koriander-Salsa 

Und weil es immer einen gibt, der eine Extraportion verlangt, in dem Fall ich selber, wurden auch noch Garnelen kredenzt. Ich esse schon lange nur noch im außerordentlichen Notfall (Weihnachten) Fleisch und die Mädels nehmen wirklich Rücksicht auf mich. Danke übrigens dafür. 
Jochen, hat das Hühnchen perfekt gebraten, das haben die Freundinnen jedenfalls bestätigt. Denn ich habe nur, diese köstlichen Garnelen gegessen. Aber auch den Kokosreis.

Und von der Mangosalsa hätten wir gut vier Schüsseln verdrücken können. Man war das lecker. So simpel vorzubereiten und solch ein Geschmackserlebnis. 

Das Rezept stammt aus dem Repertoire vom Kochhaus Ich würde es dir ja gerne geben, aber ich denke, das Kochhaus wäre nicht erfreut, wenn ich ein gekauftes Rezept hier freistelle. (Das ist übrigens keine Werbung!) 

Damit alles noch ein Tüpfelchen auf dem I bekommt, hat Patty uns mit dem Nachtisch verzaubert. Sie brachte uns Crema di Limone mit. Ich habe versucht im Internet das Rezept zu finden, aber alles was ich fand war auf Italienisch. Ronnie, ihr Mann hat uns das mitgeschickt. Nicht, das Patty nicht kochen könnte, aber er hat sie aus der Küche gedrängt. 

Falls jemand noch wissen will, was ich mitgebracht habe, den Wein. Nicht leicht einen passenden Wein zu all den Delikatessen zu finden. Ich geh aber gerne in Weinläden und lass mich beraten und bringe die Verkäufer ins schwitzen. (Einem Probeschlückchen nicht abgeneigt)  Meine Empfehlung zu diesem Essen war Château Ventenac Cabadės einen Rosė aus Frankreich. Fruchtig, würzig und süffig. Am besten richtig kalt zu trinken. Er passte perfekt zu jedem Gang.