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Vor einiger Zeit habe ich mich mal auf die Fähre zur Pfaueninsel verlaufen. So als Maus, kann man sich auch ohne Fahrschein und Eintrittskarten übersetzen lassen. Als Mensch wird das etwas schwieriger. 
Die Pfauen lassen einen als Nager, in Ruhe. Sie lassen sich ohnehin kaum aus der Ruhe bringen. Selbst die vielen Menschen, die über die Insel streifen, sind uninteressant für die Vögel. Sehr groß ist die Insel nicht, hat aber einige Ecken, die für mich spannend sind. Da vorne zum Beispiel, ist eine Scheune. Da steht die Tür ein wenig offen. Was da wohl drin ist? 

Husch, husch, zwischen den alten Gerätschaften hindurch geschlüpft. Ducken, ich hab nämlich vorhin die Katze gesehen. Hübsches Ding aber mit scharfen Krallen. Hungrig war die nicht, sah aber gelangweilt aus. Und wie wir wissen, sind die nicht gerade fein, mit Mäusen. 

Aber sie scheint nicht in der Nähe zu sein. Noch ein Stück dichter an die Tür und an die Wand… So über offenes Feld laufe ich ja nun auch nicht gerne. 
Es zieht so ein leicht muffiger Geruch aus dem Türspalt. Aber reinschauen muss ich schon. 

Was ich da drin entdeckt habe, das werde ich dir vielleicht ein anderes mal erzählen. Das würde meine Zeit hier überschreiten. Und Siglinde müsste noch länger auf meine Verlinkung warten. 

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