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Um 1900 herum, ist in Berlin Charlottenburg die Industrie dermaßen stark angewachsen, dass Charlottenburg sich einen eigenen Güterbahnhof angelegt hatte. Irgendwo musste man mit all den produzierten Dingen ja auch hin. 
Gelbe Klinker hat man für das Pförtnerhaus benutzt. Und zweistöckig, war hoch genug. Im neogotischen Stil wurde es errichtet. Das muss mal sehr imposant gewesen sein, dieses Gelände. 

Damit Ede und Konsorten nicht einfach auf die Gleise und an die Güterwagen herankommen, wurden die großen Tore am Abend verschlossen und bewacht. Ob sich das gelohnt hat? Ob Ede und seine Kumpels nicht doch das eine oder andere haben mitgehen lassen? 

Wenn sie dann erwischt wurden, sind die Schmuggler und Diebe bestimmt in die Rote Burg, nach Mitte gebracht worden, eine der größten Polizeireviere in Berlin, in der Nähe des Alexanderplatzes. Da wollte ich kein Dieb sein… Aber da muss man sich heute “keine Platte mehr machen”, wie Ede bestimmt zu seinem Kumpel Justaff gesagt hätte. Denn die Rote Burg existiert nicht mehr.

Ebenso, wie der Güterbahnhof Berlin Charlottenburg. Es ist nur noch ein Teil des Einganges da und ein Güterschuppen. Aber die beiden Fassaden, könnten gut für eine Kulisse zu einen Gangsterfilm herhalten. Was meinst du? Ich brauche nur noch ein paar Hauptdarsteller und Komparsen. Ede und Gustav, die fesche Lola und noch so ein paar Typen drumherum…

Ach so würd dett nüscht, wennste so jar nich mitmachen willst. Tja, denn. Werde ick mir eben mal een paar richtich jute suchen…
Und solange verlinke ich mal zu Fraukes Schwarzweißblick

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