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…Eigentlich könnten das auch Bilder von irgendwoher sein. Sind sie aber nicht. Diese Blicke hatte ich auf dem St.Matthäus Friedhof in Berlin. Klar waren dort viele Gräber die uralt waren. Aber nicht nur die Alten waren schön. Auf einem Grabstein habe ich kleine Steine entdeckt, die dort jemand abgelegt hatte. Auch ich mache das gerne, wenn ich einen lieben Freund auf dem Friedhog besuchen gehe. Es sind dann keine Kieselsteine, sondern besondere Steine, die ich gefunden habe. 
Ich glaube, ich hatte es erwähnt, dass ich den Sternenkinderplatz besonders schön fand. Der leuchtete in so wunderschönen Farben. Und überall funkelte und glitzerte es. Auch dieses Windspiel hing dort. 

Die Schmiedekunst kann sich auf einem Friedhof so richtig austoben. Gibt es eigentlich Regeln, wie ein Zaun aussehen darf? Ob daran Zacken sein dürfen und wie hoch er sein darf? Ob man sich darüber Gedanken macht, dass dort Kinder über die Zäune klettern könnten und sich verletzen? In Kleingartenkolonien ist das der Fall. Da kann man nicht einfach machen wie man will…

An der Schmiedekunst konnte ich mich auch gar nicht satt sehen. Mit Spinnenweben überzogen, vom Efeu umrankt. Der Rost frisst sich in das Metall und bringt seinen eigenen Charm mit. Auch die Türen der Mausoleen, sind mit Spinnenweben überzogen, wenn es keine Paten oder Nachkommen gibt. Die Natur ist so unerbittlich, wenn man sie machen lässt. 

Was mich immer wieder in Erstaunen versetzt, ist dieser SchwarzWeißeBlick, den Frauke sammelt. Wie verändert alles wirkt. Und die Sicht schärft. Ich hoffe, du hattest genauso viel Freude an den Bildern wie ich.
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