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Jetzt ist es schon wieder so weit. Der Mai ist vorbei und mein 12tel Blick ist fällig. Ich habe Frauke von It’s me, als sie letztes Wochenende Berlin besucht hat, mit in unseren Gleisdreieckpark geschleppt. Ich glaube aber nicht, das sie darüber sehr böse war. Im Gegenteil, hat sie doch einige Bilder gemacht. 
Der Skaterplatz war mal wieder sehr gut besucht. Die Sonne hat sie alle herausgelockt. Spannend immer wieder, was die Jungen und Mädels so alles in der Kuhle zustande bringen. Wenn wir etwas mehr Zeit gehabt hätten, dann hätten wir uns mit einem kühlen Getränk in die Liegestühle, gleich neben der Skaterbahn niederlassen können. Aber die Zeit, die Zeit…

Letzte Woche gab es im Fernsehen einen interessanten Bericht über den Anhalter Bahnhof in Berlin. Das Gleisdreieck gehörte sozusagen zu dem Bahnhof dazu. Hier verliefen die Gleise in den größten Kopfbahnhof seiner Zeit. Hier wurden die Güter abgeladen und die Wagen neu bestückt. Hier wurden die Züge umgedreht und neu verkuppelt. Aber das ist schon eine lange Zeit her. Der Bahnhof wurde gesprengt und das einzige was von ihm übrig ist, ist der Eingang. Eine Wand die an den alten Bahnhof erinnern soll. Der, für die Berliner, das Tor zur Welt war.

Wenn du Lust hast, das hier ist der Link zu dem 44 minütigen Film. (Ich hoffe, der Rbb behält den Film einige Zeit in der Mediathek) Ich fand den Film teilweise recht gut. Allerdings haben die Macher ein wenig abgeschweift und nicht nur über den Bahnhof und das Gleisdreieck berichtet. Aber spannend ist es allemal, in Zeiten zu schauen, die man selber nicht mit erlebt hat.

In meinem Gleisbett, fängt es an zu blühen und die Sträucher und Bäume sind schon merklich grüner geworden. Jetzt kommt der Sommer, da wird es sich wieder verändern. Auf das Gleisbett scheint gnadenlos die Sonne. Ich bin gespannt. 
Ich wünsche dir einen schönen Tag und vielleicht hast du ja Lust, dir den Film anzuschauen.
Andrea
(verlinkt mit Tabea Heinicker)
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