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Radtour von Berlin Grunewald nach Velten,

Nicht, dass ich nicht Rad fahren würde. Ich fahre wirklich sehr viel Fahrrad. Gestern eben mal nach Velten. Weil es dort jemanden gibt, den ich gerne besuchen wollte…
Start war im Grunewald. S-Bahnhof Grunewald. Unter dem Tunnel durch und Richtung Messegelände. Am Funkturm vorbei. Nicht zu verwechseln mit dem Fernsehturm.
Weiter ging es Richtung Spandau. Über den Rohrdamm, um mich dann in meinem Plan etwas zu verirren. Spandau, ist eben nicht mein Bezirk. Ich habe einige Zeit und Kilometer gebraucht, um wieder auf meine Spur zu kommen. Aber dann… Ich bin sozusagen auf dem Havelradweg unterwegs gewesen. Immer an der Havel lang. Alles mal wieder wirklich schön ausgebaute Radwege, direkt am Wasser gelegen. Einige Radfahrer waren trotz der hohen Temperaturen ebenfalls unterwegs. Man sollte nur darauf achten, genügend Wasser dabei zu haben. Das Wasser aus der Havel, möchte ich nicht trinken müssen.

Über tolle Brücken bin ich gefahren. Und hatte einen wunderbaren Blick über die Havel. Habe unseren Mobi Dick bei einem Wettrennen mit einem klassischen Schiffchen zugeschaut…

Ich habe an einigen Stellen angehalten und eine kleine Pause eingelegt. Die Plätze luden zum schwimmen ein. Ich habe mich aber nicht überreden lassen. Denn ich hatte ja ein Ziel. Weiter ging es an interessanten Stellen vorbei, die mir Dinge aus längst vergangener Zeit berichteten. Von der Enklave Fichtenwiesen. Diese Wochenendsiedlung gehörte zu Westberlin. Wenn jemand zu seinem Grundstückchen wollte, musste er eine Klingel betätigen und wurde dann von einem Grenzbeamten der DDR zu der Siedlung im Wald hineingelassen. Allerdings nur, wenn die Papiere stimmten. Spontanbesuche waren nicht möglich…

Zum Glück, ist diese Zeit vorbei. Uns geht es doch jetzt richtig gut. Weiter durch den Wald. Gut geteerte Wege, laden zum schnellen Fahren ein.

Noch einmal Pause, einen Apfel aus Mamas Garten und die Wasserflasche mal wieder etwas leeren. Ich wollte ja kein Wettrennen gewinnen. Ich hatte reichlich Zeit.

Vorbei an lustigen oder vielleicht auch tiefsinnigen Objekten, bin ich in der kleinen Stadt Henningsdorf angekommen. Nur gut, denn mein Wasser war alle. Und man soll es nicht glauben, es gab Geschäfte, die auch noch offen waren. 

Ein schicker neuer Bahnhof…und dahinter soll man sich die Altstadt anschauen können. Habe ich auch gemacht. Aber ich fand nichts Sehenswertes, weshalb es keine Bilder gibt…
Ich wollte ja auch noch ein Stück weiter. Damit ich nicht mein Strickzeug in der Tasche umsonst mitgeschleppt habe.

Auf manchen Feldern sieht es tatsächlich schon nach Herbst aus. So viele Strohballen. Na, wenn man damit nicht über den Winter kommt. Ich bin übrigens auch irgendwann einmal angekommen. Ich dachte schon, ich müsse auf meine Gastgeberin ewig warten, aber sie war doch schon da und hat mich und noch zwei Strickerinnen mit Leckereien verwöhnt. 

Eigentlich wollte ich dann mit der Bahn nach Hause fahren. Nachdem wir einen sehr schönen, lustigen, kreativen und interessanten Nachmittag hatten. Aber Erstens habe ich den Zug verpasst und Zweitens hätte ich auf den nächsten eine halbe Stunde warten müssen. Und Drittens, hätte die Fahrt nach Hause auch 1 1/2 Stunden gedauert. Da habe ich kurzentschlossen den kurzen Radweg immer geradeaus genommen und war nach 2 Stunden wieder zu Hause. Gut ausgepowert, um süß zu schlafen. 
Eure
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Da gibt es noch mehr Fahrrad…