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Oder die Welt ist Bunt…

In unserem Laubenpiepergarten, wie die kleinen Gärtner in der Stadt auch genannt werden, blüht jetzt alles wie verrückt. Die Eltern sind schon mächtig am Unkraut zupfen, obwohl ich es lieber sehen würde, wenn das ein oder andere Kraut stehen bleiben dürfte. Aber ich habe ja kein Mitspracherecht. Noch nicht! Obwohl ich mich immer öfter, in dem Gartengeschehen einmische und sehr kritisch beobachtet werde, ob ich es auch richtig mache. 
Letzte Woche durfte ich das erste Mal Rasen mähen…na gut, es ist keine Glanzleistung geworden, aber immerhin. Und die Woche davor, habe ich die Buchsbaumhecke unter den Fenstern stutzen dürfen. Mit der elektrischen Heckenschere! Nicht das ich nicht schon fast 50 Jahre alt bin, und mit elektrischen Geräten umgehen kann… aber stets unter den “alterschwachen” Adleraugen, des Vaters ☺
Mein Kräuterbeet, habe ich schon vor ein paar Jahren anlegen dürfen. Sehr wachsam, wurde auch damals beäugt, was ich da anstelle. Die gepflanzten Kräuter wurden geerntet und probiert. Nicht alle nach dem Geschmack der Alteingesessenen. Aber inzwischen doch geschätzt. Nur öfter mal aufräumen und ausmisten könnte ich ja mal, wird mir immer wieder gesagt. Dabei finde ich es schön, wenn die Kräuter ineinander wachsen.

Auch neue Bäume, durften hinzukommen. Die Quitte ist eine meiner persönlichen Lieblinge. Ihre weichen Blätter und die schönen Blüten sind bezaubernd. Die Früchte sind sehr lecker und werden zu allerlei schmackhaften Dingen verarbeitet. Aber den Garten der Nachbarin, finde ich noch viel schöner…

Da darf es wachsen und miteinander sein. So mag ich es, eine Oase in der Stadt. Aber auch die Gepflegten können sehr entspannend sein.

Allen Mammis, alles Gute zum Muttertag.
Und Allen die keine Mammis sind, einen wunderschönen Sonntag.
Eure
dieser Beitrag geht zu Lotta.
Denn bei ihr ist die Welt heute wieder Bunt
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