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Kebo fragt nach unserem typischen Frühling, oder was für uns typisch ist!

… Mein typischer Frühling beginnt damit, dass ich unsere Balkone oder Terrassen wieder auf Vordermann bringe. Die Kästen entlaube und die kleinen Triebe, die sich schon sehen lassen, an die Luft setze. Außerdem wollen die Pflanzen, die ich im Haus überwintert habe wieder raus…

Auf die Pfirsiche freue ich mich schon…September ist´s dann soweit ☺

 

Kräuter kann ich auch nie genug haben

Und weil das nicht genug ist, bin ich auch immer wieder in dem Garten meiner Eltern. Immer öfter möchte ich dort mit Hand anlegen, da die Beiden (so glaube ich! Die Beiden eher weniger!) etwas Hilfe gebrauchen können. Diesen Frühling hat mein Kleiner Monsterjunge den mickrigen Birnbaum ausgebuddelt und dafür einen neuen Pfirsichbaum gepflanzt. Dabei hat er sich gefreut, weil er in seinem Leben nun keinen Baum mehr pflanzen muss. Das wäre erledigt…jetzt fehlt nur noch das Haus, das Kind…Aber dafür haben wir ja wohl noch etwas Zeit.

 

Ob der Flieder auf meiner Terrasse dieses Jahr blüht?

Dann gibt es noch etwas, das für mich für den Frühling steht: Das Wollfest in Leipzig! Da freue ich mich den ganzen Winter drauf. Dort kann ich wieder nach Herzens Lust in den Wollen stöbern, und noch mehr freue ich mich darauf, das ich mit Betty (Homelottes Handarbeiten) dort hin fahre. Ein paar Einfdrücke vom letzten Jahr zeige ich euch gerne…

Da gehts lang!
Das sieht nicht nur so voll aus, das ist so voll!
Angorawolle…ich wollte sie fast nicht mehr loslassen

 

Sind die nicht schön!

 

Meine Ausbeute vom letzten Jahr
Und zu guter Letzt gibt es noch etwas, das ich mit dem Frühling verbinde. Das ich allerdings hier in Berlin nicht unbedingt bekomme, da es bislang nicht alle Zutaten in den Mengen zu kaufen gab wie man sie bräuchte.

Die Frankfurter Grüne Soße

Sieben Kräuter gehören dort hinein, mein Vater nimmt:
Petersilie
Schnittlauch
Kerbel
Pimpinelle
Borretsch
Kresse
Sauerampfer
Dann gehören Eier (hart gekocht)
Senf, Schmand, Salz und Pfeffer
Zwiebel…
dazu.
In Frankfurt bekommt man die Kräuter in großen, in Papier eingeschlagenen Bündeln. Armdick sind die. Die Kräuter werden mit einem Wiegemesser klein gehäkselt und frisch angerichtet. Die Soße wird kalt gegessen, meist zu Pellkartoffeln und wers mag auch mit kaltem Fleisch. Ich habe die Soßeimmer sehr geliebt. Aber die Berliner haben für “so ne grüne Pampe” keinen Sinn.
Weshalb ich euch leider kein Bild zeigen kann. (Bei Google findet ihr sie aber!)
In Papas Garten haben wir schon die meisten Kräuter kultiviert. Aber leider nicht in den Mengen, wie ich sie bräuchte.
So, jetzt wisst ihr, was mein Frühling heißt.
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