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Zwischenwelt {Samstagsplausch 38/26}

19.09.2026 | Samstagsplausch

Entschuldige bitte, aber im Moment komme ich mir vor wie in einer Zwischenwelt. Es ist ein Ereignis eingetreten, mit dem ich so gar nicht gerechnet hatte, und nun hängen alle Balken schief und irgendwie fühlt sich alles nicht wie die Wirklichkeit an. Und doch muss man weitermachen.

Zwischenwelten

Zwischen den Welten. In einem freien Raum schwebend, so fühlt sich das jetzt an. Egal wie, das bleibt in der Familie und gehört für mich nicht ins große WWW. Weshalb ich es jetzt auch schon wieder beiseite schiebe und dir von den schönen Dingen erzähle.
Ich habe diese Woche mit der Schwester eine Runde durch den Grunewald gedreht, als wir an dem Grunewaldsee einen Golden Retriever langsam, in Zeitlupe, durch den See staksen sahen. Das sah irgendwie lustig aus und wir fragten uns, ob er vielleicht einen Fisch fangen wollte. Die Besitzerin stand ganz gelassen am Ufer und hielt etwas in den Händen, das sich schnell als ihr Strickzeug herausstellte. Ich ging auf sie zu und habe sie gefragt, was das wird. „Ein Dreieckstuch“, sagte sie. Ich war beeindruckt, dass sie da im Stehen genadelt hatte. Und schnell kamen wir zu dritt ins Gespräch. Das war ein wirklich schönes Treffen und ich habe mich gefreut, einen Menschen zu treffen, der so nett und aufgeschlossen war. Was mir übrigens aufgefallen ist: Sobald sich zwei Stricker erkannt haben, wird vom Sie ins Du gewechselt.

Am Vormittag traf ich mich dann mit meiner Freundin in einem Café und wir strickten ein paar Runden, redeten viel und ließen uns den Kuchen schmecken. Ein schöner Tag, dachte ich da schon. Aber dann zeigte meine Freundin auf eine andere Frau, die draußen in der Sonne saß und etwas häkelte. Dass wir auch gleich ins Gespräch kamen, war unabwendbar. Sie erzählte von einer Jeansjacke, die sie mit Grannysquares verschönert hat. Na, die Jacke würde ich gerne sehen. Das muss ein Kunstwerk sein.

Viel gelaufen

Den Rest der Woche bin ich viel gelaufen. Wenn es mir nicht gut geht, dann treibt mich etwas oft an die Luft, in den Wald oder einfach auf die Straße, um meine Gedanken zu sortieren. Ich habe jeden Tag unendlich viele Schritte gemacht. Zwischendurch habe ich die kleine Monsterfamilie getroffen und Babay geknuddelt. Und auch fotografiert. Da ich die Monsterfamilie aber nicht im Netz wiederfinden möchte, gibt es hier kein einziges Bild von ihnen. Ich kann dir aber sagen, dass mir die Bilder optimal gelungen sind. (Hmm. Riecht das jetzt hier nach Eigenlob?)
Alle Dinge, die ich in meinen freien Tagen aber erledigen wollte, haben sich in Luft aufgelöst. Egal, die sind nur halb so wichtig.

Wie war deine Woche? Hast du auch viele Schritte gemacht? Konntest du die schönen Tage noch für angenehme Dinge nutzen?

Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener

(Carl Hilty)

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2 Kommentare

  1. Tina

    Sorry, ich sehe gerade dass die Galerien nicht angezeigt werden, bei den Awards bekommt man noch einen klitzekleinen Eindruck
    Ach menno, Tina

    Antworten
  2. Tina

    Hallo Andrea,

    wenn du für Anregungen offen bist, dann besuche doch Mal die Seite Zauberbilder von Maria Brandstetter.
    Ich gehöre auch zu denen, die der Meinung sind, dass man Kinderbilder nicht ins Netz stellen sollte und bin die die sich so über die kleinen Füsschen gefreut hatte.
    Blogbeiträge lese ich gern, ich selbst habe keinen und bin, wenn ich kommentiere oder bei WhatsApp etwas einstelle immer sehr vorsichtig und überlege.
    Nur einmal war ich unvorsichtig und habe die Vorderseite meines Persos von einem Unfallgegner fotografieren lassen, da habe ich immer noch Bedenken dass sich das Mal Rachen könnte.
    Ich respektiere deine Zwischenwelt und hoffe sie hält dich nicht zu lange und zu stark fest…
    LG, Tina

    Antworten

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