Seite wählen

Die verrückte Gans

09.07.2026 | Stricken, Tiere und was zum Kuscheln

Bei Instagram hatte Carina einen Post entdeckt und ihn mir geschickt. Die Verrückte Gans oder besser Silly Goose, hatte ich da aber auch schon selber entdeckt und war sofort verliebt! Die muss ich unbedingt auch stricken hatte ich mich entschlossen. Diese Anleitung kommt mir gerade wie gerufen!

Die verrückte Gans im Doppelpack

Carina hatte letztens erst darüber geschrieben, wie sie ihre Gans gestrickt hat. Welche Wolle sie verstricken wollte und dass sie die Designerin angeschrieben hatte, welche Wolle sie hier bei uns empfehlen würde. Auf die Antwort wollte ich nicht warten und bin in meinem Lieblingswollelade LaLaine vorbeigegangen, habe mich mit den Fachfrauen dort besprochen und mich für die  Sweet von WOOLADDICTS / LANGYARNS entschieden. Ich wollte eine Wolle die nicht fusselt, die waschbar ist und strapazierfähig. Dabei habe ich da so meine Vorstellungen wie man später mit der verrückten Gans umgehen wird. Die Sweet erfüllt schon ziemlich gut, was ich mir so dachte. Sie ist dabei sogar noch sehr angenehm weich. Sie besteht aus  55 % Baumwolle und 45 % Viskose. 135 Meter auf 50 Gramm sollten pro Farbe auch reichen. Jeweils ein Knäuel Grau, Orange und Braun wanderten in meine Tasche.

Die Anleitung hatte ich natürlich nicht durchgelesen, denn sonst hätte ich gesehen, dass die Designerin die Gans in lauter Einzelteilen ausgedacht hatte. Dabei könnte man die doch auch in Runden stricken, oder? Ich habe ein bisschen herum gedacht und dann beschlossen diese Gans erst einmal Testzustricken. Ich hatte noch von meinem Streifenpulli einige Meter BC Bio Balance Garn übrig, damit sollte es gehen. Nur das Grün musste ich mir dazu kaufen und am Ende ist aus der verrückten Gans eine Ente geworden.

Ich mochte die Gans nicht in Einzelteilen stricken und am Ende auch noch mühsam zusammennähen. Das ist einfach nicht mein Ding. Also habe ich herumprobiert und sie in einem Stück gestrickt. Zumindest den Körper. Die Flügel und die Füße sind einzeln aber auch in einem Stück gestrickt. Dabei hatte ich die Entenfüße vom Beinchen gestrickt und die Gänsefüße vom Fuß mit einem türkischen Anschlag begonnen, was ich persönlich sehr viel schöner finde.
Die Ente ist ein bisschen kleiner, weil das Garn etwas dünner ist. Aber sie ist genauso fein und knuffig wie die „Große“. Beide Gänse haben natürlich auch ein Halstuch bekommen, einen Mini-Sophie-Scarf.

Der Plan war, sie mit einer echten Wolle zu füllen, aber ich so ein Füllmaterial habe ich nicht gefunden. Da muss wohl die übliche Füllwatte herhalten. Geht auch und ist obendrein Allergiearm. Die beiden Vögel liegen hier wirklich schon eine ganze Weile und warten auf ihre neuen Besitzer. Und ich hoffe sehr, dass sie sie genauso lieben werden wie ich. Vielleicht werde ich mir noch eine eigene Gans stricken. An Wolle mangelt es mir ja eigentlich nicht und Zeit, na ja, das ist ein ganz anderes Thema.

Vielleicht wird das mal eine ganze Gänseschar. Dann brauchen wir auch eine Gänsehüterin! Oder einen Gänsejungen! Wer weiß. Sie lümmeln eben noch ein bisschen bei mir auf dem Stricksessel und warten. Das können sie gut. Sie haben Zeit, sie sind geduldig, glaube ich. Wahrscheinlich haben sie mehr Geduld als ich.

 

Die Zusammenfassung

Viel Spaß beim Nachstricken!

2 Kommentare

  1. nina wippsteerts

    Oh, Deine Gans ist auch so wunderbar geworden.
    Ich liebe diese süßen Gänse.
    Liebe Grüße
    Nina

    Antworten
  2. Carmen

    Hallo Andrea,
    komisch…vor ein paar Tagen sah ich auch die Anleitung für die Gans…hast Du super hinbekommen und so schnell…
    LG Carmen

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert