Da steht ein Kräuterstrauß auf meinem Sideboard. Er sieht im ersten Moment nicht danach aus, ist aber einer! Den hat mein Monsterjunge mitgebracht. Zum Muttertag. Ich kann mich kaum daran erinnern, dass ich keine Blumen von den Monstern zum Muttertag bekommen hätte.

Ein Kräuterstrauß zum Muttertag
Dass es ein Kräuterstrauß ist, habe ich erst heute Morgen tatsächlich wahr genommen. Ich habe ihn auseinandergenommen, neu angeschnitten und die verblühten Blüten entfernt. Ich finde es oft schade, dass solche teuren Blumen nicht lange zum Anschauen herhalten können. Zwischen all den Gräsern fand ich einen üppigen Zweig Salbei. Der schien kaum an das Wasser gereicht zu haben.

Der Flieder dazwischen hat schon früh nachgegeben. Dabei liebe ich Flieder sehr. Auch wenn ich lernen musste, dass die Bienen ihn nicht besonders mögen. Der Nektar zu bitter und die Kelche zu tief.
Dann habe ich Thymian zwischen den Stängeln gefunden. Erst dachte ich, das ist ja ein hübsches Kraut, aber dann stieg mir der Duft in die Nase. Wahrscheinlich wurde der von der Lilie übertönt.

Kornblumen, Pfingstrosen (die nicht blühen wollten) und kleine Schneebälle. Ein wirklich schöner Strauß, den die Katzen vollkommen ignoriert haben.

Ich habe letztens ein Video gesehen, in dem man gezeigt hat, wie man die verklebten Blüten der Pfingstrosen dazu bringen kann sich zu öffnen. In der Natur übernehmen das ja die Ameisen, die schlecken den Honigtau von den Knospen und verhelfen den Blüten sich zu öffnen. Ichhabe das mit Wasser und einem tropfen Spülmittel übernommen. Mal sehen, ob es klappt.

So wie du den Strauß hier siehst, steht er gerade nicht mehr auf meinem Tisch. Ich habe ihn ja auseinander gepflückt. Die verblühten Blüten herausgenommen und neu arrangiert. Vielleicht besorge ich mir noch einen Zweig Flieder …

Ich freue mich aber sehr, dass ich bei Astrid’s Freitagsblumen mitmachen kann. Kommt ja gerade nicht mehr so häufig vor!

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