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Heiss …, heisser …, Gewitter

Man, war das heiss diese Woche. So schnell heiss, auf volle Pulle, das wollte ich nun auch wieder nicht. Vor allem, wenn man in einem Hochhaus arbeitet und schon seit Jahren auf eine Klimaanlage wartet. (Leider hat mein Arbeitgeber sämtliche Umbauarbeiten eingestellt.) Vorgestern bin ich, obwohl ich frei hatte, eingesprungen. Eine Kollegin hat es aus den Schuhen geworfen. Lag vielleicht auch ein bisschen am Heiss. Wäre ich mal zu Hause geblieben. Denn als ich meine Schicht beendet hatte und vor das Haus trat, da schüttete es schon. Ein mächtiges Gewitter tobte sich über dem Bezirk aus und sehr viel Wasser platschte auf die Straßen. Es war aber auch besonders heiß an dem Tag. Ich stand da nun und wartete darauf , dass sich das Gewitter wieder beruhigen möchte. Doch es sah nicht so aus, als würde es mir den Gefallen tun. Ergeben habe ich mich in meinem Sommerkleidchen, ohne Regenjacke, auf mein Fahrrad gesetzt und bin in das Gewitter hinausgeradelt. Es war nicht mehr heiss, es war sogar angenehm, durch den strömenden Regen zu fahren.

heisser …,

Es blitzte und donnerte. Ich kam genau eine Kreuzung weit und dann stand ich unter einem großen Balkon. Ein Mann sprang ebenfalls unter den Regenschutz und wir philosophierten über das Gewitter, wie heiss es in den letzten Tagen geworden ist, es wohl noch heisser werden wird diesen Sommer und über die brennenden Wälder um Berlin. Noch ein Mann fand Schutz unter dem Vorbau und auch er wusste einiges zum Wetter zu sagen. Dann schweigen. Weil das Gewitter immer noch nicht nachließ, und die Wassermassen vom Himmel ebenso wenig, beschloss ich dann einfach ins Nasse zu radeln. Der Regen fühlte sich wirklich angenehm an. Und vielleicht war es von Vorteil, dass ich nur ein Sommerkleid anhatte.

Gewitter

Die Straßen waren unglaublich voll und doch war ich schnell unterwegs gewesen. Die Autos standen mehr, als dass sie fuhren. Liegt wohl daran, dass sie in Kreuzberg gerade einige Straßen wegen dem Karneval der Kulturen gesperrt haben. Da wird es bestimmt auch wieder heiss zugehen, an diesem Wochenende. Ich radelte also in einem ordentlichen Tempo an den stehenden Autos vorbei. Gut so, denn auf den Straßen sammelte sich schon reichlich Wasser, welches ich bei fahrenden Autos direkt in die Seite bekommen hätte. Die Pfützen waren so tief, dass die Fahrzeuge bis zur Türkante versanken.

Nicht mehr so heiss…

…war es, als ich in meinem Wohnbezirk ankam. Die Luft hatte sich gut abgekühlt. Unangenehm war es trotzdem noch nicht. Gewundert habe ich mich nur mal wieder, dass es bei uns zu Hause zwar auch geregnet hat, aber nicht in den Mengen, wie in Kreuzberg. Unter den Bäumen waren trockene Stellen zu sehen. Ich war da bestimmt für die Fußgänger ein witziger Anblick, so nass wie ich war. Zu Hause angekommen, verschwand ich erst einmal unter der warmen Dusche.

Der Rest meiner Woche war vollgepackt mit Freundinnen treffen, so wie gestern, da hatten wir Schlemmerstricken, (Du weißt schon, viel essen, quatschen und natürlich Stricken.) Dienstag schauten wir uns den offenen Strickkreis bei Wollen Berlin an, Am Mittwoch waren wir mit Freunden auf dem Rüdesheimer Weinfest. Dabei haben wir unseren Städtetripp geplant und festgemacht. Ach, das Leben kann so wunderbar sein…



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