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Freitagsrosen

Seid gut einer Woche stehen auf meinem Tisch Rosen. Weiße und Rote. Die Roten, so satt an Farbe, das sie genau meinen Lieblingston treffen. Der Kerl weiß eben, was ich mag. Und das schon seit Jahren. 
Wir teilen schon die Hälfte unseres Lebens miteinander. Weshalb so ein großer Strauß, nun auf unserem Esstisch steht. Die Blumenfrau hatte ihn sorgfältig zusammengestellt. Mit kritischem Blick, sah der Kerl zu. 

Stolz brachte er ihn nach Hause. Omas Vase, bot genau die Größe, die ein solcher Strauß verdiente. Wir ließen den Strauß auf unserem Tisch allein und wurden, in einem interessanten Restaurant, verwöhnt. 

Schon am nächsten Tag, hingen die ersten Köpfe der Röschen. Noch nicht tragisch, aber schon traurig. Ich habe sie ein zweites Mal angeschnitten und ihnen frisches Wasser gegeben. 

Und trotzdem konnte ich förmliche zuschauen, wie sie immer mehr, die Köpfe hängen ließen. Der Kerl war einigermaßen knurrig. Denn die Blumenfrau, hatte ihm die beste Qualität versprochen. 

Nach drei Tagen, darf ich nun den Strauß nur noch in Einzelteilen oder hier auf den Bildern bewundern. Ich habe ihn inzwischen auseinander genommen. Und nur das gerettet, was noch standhaft war. Und das sind tatsächlich nur die roten Rosen! 

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