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Letzte Woche war noch so schönes Wetter, dass ich mich mit meiner Radfreundin zum, na was wohl, Fahrrad fahren getroffen habe. Früh sind wir schon mit der S-Bahn nach Königs Wusterhausen gefahren. Frisch war es, aber mein Kaffee im Thermobecher war noch schön heiß. In KaWe (wie die Berliner Königs Wusterhausen abkürzen) ging es kurz über  die Straßen Richtung Wald. Dort gibt es tolle Radwege, die ohne Autoverkehr, sehr einladend sind. 
Das Wetter war super. Die Sonne zwar noch nicht richtig warm, aber ihr Licht lud zum fotografieren ein. (Ihr wisst ja, dass ich von Frauke ein bisschen meine Kamera erklärt bekommen habe.) Meine Freundin G., hat erst vor kurzem einen Fotokurs gemacht, bzw steckt noch mitten drin. Oft sind wir stehen geblieben und haben tolle Motive gefunden. 
Die Frühstückspause haben wir an der Dahme gemacht. Ein wirklich idyllisches Plätzchen. Neben uns stand ein dicker Baum, der mit Efeu zugewachsen war. Die Hornissen waren dort schwer am Nektar sammeln, denn der Efeu blüht gerade. Das war ein gesumme. Zum Glück waren die dicken Brummer mit sich selber beschäftigt. 
Die nächste Pause haben wir an einem mit wildem Wein überwucherten Waldstück gemacht. So viel Rot überall. Weiter ging es durch einen Wald, erst mit geteerten Wegen und dann holprig, über Wurzeln, bis wir vor einem Steg standen, der definitiv nicht zu befahren war. Ich hab´s versucht (grins). Absteigen, schieben. Aber zum Glück nicht allzu weit. Dafür haben sich die Blicke nach rechts und links, sehr gelohnt. 
Mittag haben wir dann am Scharmützelsee gegessen. In einem schicken Hotel. “Alte Eiche” in Bad Saarow. Das Essen ist etwas hochpreisig, dafür aber auch wirklich sehr lecker. Und man sitzt auf einer Terrasse direkt am See. 
Mit vollem Bauch sind wir dann Richtung Erkner weitergefahren. Die Landstraße auf der wir unterwegs waren,  bot nicht allzu viele Fotostopps. War aber auch nicht so schlimm, denn es wurde langsam spät. Irgendwann wollten wir ja auch wieder nach Hause. 
An der Spree, noch einmal einen Moment der Ruhe genießen. Die Sonne stand schon recht tief und zauberte tolle Lichtmomente. G. und ich mussten hier einfach anhalten und fotografieren. In Erkner, ist die S-Bahn zum Glück auch bald losgefahren. Eine gute Stunde nach Hause. Die Satteltasche war leer gefuttert, alle Worte gesprochen, und der Po und die Oberschenkel taten uns, nach knapp 90 km, etwas weh. Aber das, war der Ausflug auf jeden Fall wert! 
Das war eine Route, die sich meine Radfreundin G. selbst erfahren hat. Sie hat schon einige Touren auf ihrer Karte, die sehenswert sind. Aber, die gibt sie nicht aus der Hand 😉
Eure
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