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Das Wesen der Dinge und der Liebe

von  Elizabeth Gilbert

Elizabeth Gilbert hat „Eat,Pray,Love“ geschrieben und nun einen
ebenso schönen Roman über das Leben und Wirken der Alma Whittaker.

1800
kommt sie in Amerika, als Tochter einer intelligenten Mutter und eines
Vaters, der mit James Cook über die Weltmeere reiste, zur Welt. Sie wird
von ihren reichen Eltern gefördert, kann früh mehrere Sprachen
sprechen. Mit 9 Jahren adoptieren ihre Eltern ein gleichaltriges
Mädchen, Prudence. Die beiden Schwestern könnten nicht unterschiedlicher
sein, die leibliche Tochter nicht schön, dafür klug und wissensdurstig,
die Andere wunderschön und konservativ.

Alma
studiert in der Hauseigenen Bibliothek und auf dem Anwesen der Familie
Bryologie (Mooskunde). Sie schreibt wissenschaftliche Abhandlungen. Ihre
Schwester engagiert sich für die Befreiung der Sklaven.
Ihre einzige Liebe bringt Alma dazu in die Südsee zu reisen.

Schon der Einband dieses 700 Seiten Buches ist wunderschön gestaltet, Tropische Blumen von dem Maler Jean Benner.
Mit
den ersten Worten, habe ich das Gefühl, dieses Buch wird mich nicht
loslassen. E.Gilbert hat einen Schreibstil, wie ein munter plätschernder
Bach. Der Roman strotzt nicht vor extremen Höhepunkten, trotzdem bleibt
ein Spannungsbogen.
Am Anfang wird über den Vater sehr viel geschrieben, über die Mutter erfahren wir wenig. Diese wird erst später besser erklärt.

Ein Lieblingssatz von mir ist: „Ich glaube, wir begreifen nur sehr wenig, und das meiste davon verstehen wir falsch.“

Ich liebe dieses Buch und werde es bestimmt ein zweites Mal lesen.

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