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So, die letzten Weihnachtsvorbereitungen. Schwiegermutter arbeitet in ziemlich zugigen Räumen und hat fast immer kalte Hände und Füße. Ihre Füße habe ich schon vor einiger Zeit mit warmer Wolle versorgt, jetzt sind die Hände dran. Ein paar Katzenstulpen müssen her!

Katzenstulpen

Blau, finde ich, passt sehr gut zu ihr. Und sie liebt Katzen. Was liegt da näher, als ihr ein paar Katzenstulpen zu stricken.

Ich weiß nicht mehr, wo ich dieses Katzenmuster schon mal gesehen habe, aber der Gedanke die Schmuser auf die Stulpen zu stricken wollte mir nicht mehr aus dem Kopf. Mit Hilfe von Karopapier und etwas Fantasie habe ich dann ein Muster gemalt. Ich weiß, es gibt da tatsächlich irgendwelche Rechner im Internet, die einem die Arbeit abnehmen können.

Mit der Meilenweit von Lana Grossa stricke ich ohnehin viel, so das auch noch ein blaues Knäuel da war und Hellblau, gab es noch im Rest. Echt super, wie schnell man die Stulpen strickt, fand ich jedenfalls. Fast war ich soweit, die Teile selber zu behalten. Aber was bringe ich dann Schwiegermutter mit? Bei Stulpen für die Hände finde ich einen Daumen zu stricken ganz prima, denn dann verrutschen die Handwärmer nicht so einfach.

Ach ja, die Miezen haben natürlich noch Funkelaugen bekommen, Perlen habe ich auch noch reichlich von meinen Tüchern übrig. Im Grunde ist das auch ganz einfach. Man nehme einen dünnen Häkelhaken und fädel eine Perle auf den Haken. Dann hakt man die eben gestrickte Masche ein und zieht die Perle über die Masche. Fertig. Es gibt da noch die Möglichkeit, Perlen schon vorher auf den Faden zu fädeln und sie im passenden Moment einzustricken, dass finde ich in diesem Fall aber zu aufwendig.

Schwiegermama hat sich jedenfalls sehr gefreut. Sie hat sie am nächsten Tag gleich Probe getragen und ihren Freundinnen stolz vorgeführt. Stulpen werde ich wohl noch einige machen, meine Tochter hat sich auch schon angemeldet. Aber vielleicht werde ich ihr auch das stricken beibringen, dann kann sie sich selber bestricken ;

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