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Der Kinderdieb

Der Kinderdieb von Gerald Brom

Ich habe mal wieder in Buch fertig gelesen. Als ich es mir gekauft habe,
war mir nicht bewusst das es unter die Kinderbücher gehört. Ich habe
den Klappentext gelesen und etwas darin herumgeblättert und mich sehr
schnell dafür entschieden. Es hörte sich fantastisch an, im wahrsten
Sinne des Wortes. Ich konnte es kaum weglegen und schmökerte oft. hier
nun meine Rezension:

Der Kinderdieb sitzt auf dem
Fensterbrett in einem Kinderzimmer und beobachtet wie ein Mann ein
Mädchen “bedrängt”. Der spitzohrige junge Kinderdieb
rettet das Mädchen und stellt ihr zur Wahl in dieser furchtbaren
Welt zu bleiben oder ihn in eine Welt zu begleiten, wo man nie
erwachsen wird.
Es bleibt aber nicht bei dem einen Mädchen.
Peter, der Kinderdieb hilft Nick sich vor Drogendealern zu verstecken
und holt ihn zu sich, in sein Nebelland.
Peter sammelt Kinder in der
echten Welt um seine Königin mit den (verlorenen) Kindern zu
schützen. Eine spannende und blutrünstige Geschichte.

Mich
hat das Buch sehr mitgerissen. Ich finde es allerdings nicht als
Kinderbuch geeignet. Es fließt reichlich Blut und ist doch sehr
grausam. Peter Pan aus diesem Winkel zu sehen ist mal anders. Man
kennt ihn ja sonst nur von Disney. Alle Figuren sind in dem Buch von
Gerald Brom zu finden, wenn auch nicht immer in den Rollen die man so
kennt. Es tauchen auch viele Sagengestalten aus dem Irischen,
Englischen und Schottischen auf.

Der Autor weist in seinem
Buch am Ende darauf hin, das er die Geschichte Peter Pans genau
gelesen hat und diese mit ihren Grausamkeiten und dunklen Untertönen
ihn Fasziniert habe.

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