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Ist das Spam oder was? {Samstagsplausch 18/21}

Was ist das, ein Spam? Leider hatte ich die in der letzten Zeit zu oft. Immer wieder bekomme ich sowohl in meinem Karminrot Lesezimmer sowohl als auch hier im Blog, seltsame Kommentare. “Ich habe meinen Mann verloren, … damit ich weiter existieren kann brauche ich eine Summe X “… Oder noch blöder: Klicke hier, dann gewinnst du mega viel Geld! Also so doofe Kommentare kann ich nicht gebrauchen. Aber was kann man gegen solche Spam Mitteilungen schon groß unternehmen? Man kann einen Filter, ein Netz einbauen, damit dieser Mist heraus gefiltert wird. Schade ist nur, dass die Eine oder Andere meiner Leserinnen auch in dem Netz hängen bleiben und dann nicht kommentieren können.

Nein, das bin ich und kein Spam!

Ich bin kein Spam!

Aber keine Panik, das kann ich ändern. Klappt aber nur, wenn du mir eine Nachricht schickst, dass du in meinem Filter hängen geblieben bist und ganz sicher kein Spam bist. Also traue dich und schreibe in das Feld das da aufgeht, dass du kein Spammer bist.
Das musste ich mal los werden. Am letzten Samstag hat das bei dreien von euch gut geklappt. Ich weiß nur nicht, wer da noch hängen geblieben ist. Großartig, wenn du mir eine Rückmeldung gibst.

Wochengedöns

(Mein Kerl muss immer wieder über dieses Wort Gedöns lachen!) Meine Woche war voller Emotionen. Am letzten Wochenende ging es meinem Kerl schon nicht so gut. Immer noch sind es die Nachwirkungen von diesem Corona-Keim (auch so ein Spam, den keiner will!). Ihm blieb immer wieder die Luft weg. Da macht man sich schon so seine Sorgen. Von Sonntag zu Montag hatte ich Nachdienst und kuschelte mich in mein Bett, während der Kerl sich auf den Weg zum Arzt machte. Schon um 11 war ich wieder wach und mein Telefon klingelte wie verrückt. Der Arzt hat den Kerl mit der Feuerwehr ins Krankenhaus schaffen lassen. Hundemüde habe ich mich auf die Socken gemacht den Mann mit dem Notwendigsten zu versorgen. Sehen durfte ich ihn nicht. Zum Glück gibt es Telefon.

Am Dienstag fuhr ich wieder zu ihm in die Klinik und brachte ihm noch ein paar Kleinigkeiten und Kekse für die Schwestern. Zucker geht immer. Und weil das Wetter so schön war und ich unbedingt Bewegung brauchte, fuhr ich gleich weiter in den Garten zu den Eltern. Mir hat der Kaffee in der Sonne unglaublich gut getan. (Siehe das Bild oben) In meinen Lieblingsschal und Islandpulli war mir das aber irgendwann zu warm.
Ein bisschen Unkraut jäten und dann kam der Anruf: Schatz du kannst mich wieder abholen! So habe ich mich wieder auf das Rad gesetzt um den Kerl zu holen. (Natürlich nicht mit dem Rad!) Es ging ihm schon wieder ganz gut, aber es ist noch nicht alles wieder hergerichtet. Eine Baustelle muss unbedingt noch behoben werden. Und genau dazu habe ich den Kerl gestern in meiner Klinik untergebracht. Er freut sich zumindest, dass er nun ein Fussballwochenende verleben kann, ohne dass ihn jemand stört. Passt 😉

Strick-Spam

Eigentlich wollte ich dir diese Woche eine fertige Jacke zeigen. Und was ich gerade auf den Nadeln habe. Aber durch dieses ganze hickhack mit den Kliniken und den Ärzten, hatte ich einfach keine Muse mehr mich an den Rechner zu setzen. Ist ja nicht so, dass einem einfach die Worte aus den Fingern in die Tatstatur fließen. Ich möchte mir nicht ausmalen wie es einem Autor geht, der eine Schreibblockade hat. Dafür haben meine Nadeln aber fleißig geklappert. Und das Teilchen was ich mal schnell als Teststrick dazwischen geschoben habe wird mega fluffig.
Hattest du auch so eine seltsame Woche? Sind dir auch alle Felle davon geschwommen und dann doch wieder zurück gekehrt? Und hast du den Rosa Mond gesehen? Ich übrigens nicht, ich habe die Nacht verschlafen…

Anderes Wort für SPAM 
Junkmail, Massenmail, Spammail, Werbemail

Eine Spannende Erklärung, woher der Begriff Spam stammt, findest du hier

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+9

Vis a vis {Samstagsplausch 17/21}

Ich brauche ein Vis a vis. Nicht umsonst habe ich einen Beruf gewählt, bei dem ich Auge in Auge mit den Menschen arbeite. Na gut, manchmal sehe ich auch den Menschen nicht unbedingt in die Augen. Aber ich bin ganz nah bei ihnen. Mir fällt es auch sehr schwer, meine Strickfreundinnen nur noch über das Internet zu treffen. Und nun hatte ich eine neue Erfahrung machen müssen.

Samstagskaffee vis a vis von zwei Tulpen im Garten

Ich hatte eine Fortbildung über das Internet. Schon alleine, dass ich mein Gegenüber nicht wirklich leicht ausmachen kann, ich die Mimik schwer sehen kann, ist mein eigenes Internet nicht gerade das Schnellste. Jedes mal, wenn ich selber die Kamera angemacht habe, ist mein Bild eingefroren. So blieb auch bei den Mitlernenden meistens die Kamera aus. Sehr zum Leidwesen der Dozierenden. Aber was soll man denn machen? Es war eine Erfahrung, die ich nicht unbedingt noch einmal haben möchte. Viele von meinen Leserinnen arbeiten ja von zu Hause aus, ich könnte das nicht. Ich brauche ein Vis a Vis.

Vis a Vis, genau gegenüber

Im Moment gibt es ja nicht viel zu sehen, wenn wir aus unserem Fenster schauen. In unserer Straße ist so wenig los, dass man schon aus dem Fenster sieht, wenn der Postbote stopp macht. Genau gegenüber wohnt eine Familie, die müssen nicht auf ihren Geldbeutel acht geben und haben ein mächtig großes Grundstück. Immer wieder ist dort etwas los. Im letzten Herbst haben die einen Kahlschlag in ihrem Garten veranstalten lassen, so dass ich am liebsten hinüber gegangen wäre, um mir die ausgebuddelten Pflanzen zu sichern. Jetzt können wir aber zuschauen, wie es in ihrem Garten anfängt zu blühen und zu wachsen. So haben wir wenigstens einen schönen Ausblick, wenn wir schon in unserm Zuhause bleiben müssen.

Ein echtes Gegenüber

Das wünsche ich mir in diesen Tagen manchmal. So haben wir es in dieser Woche fertig gebracht die Eltern in ihrem Garten zu besuchen. Sie haben ihren Schwiegersohn seit November nicht mehr gesehen und haben mit mir mit gebangt, dass alles gut ausgehen wird. Das Wetter hat es fast gut gemeint mit uns und so saßen wir ein bisschen in der Sonne und konnten etwas reden. Das tat gut, den Kaffee mal wieder im Freien und mit einem echten Vis aVis zu genießen.
Ansonsten habe ich in dieser Woche etwas gemalt, gelesen und gestrickt. Gebloggt habe ich auch. Durch die Schulung war ich am Abend immer so müde, dass mir schon um acht Uhr die Augen fast zugefallen sind. Aber ich habe wacker durchgehalten und immer noch ein paar Reihen gestrickt. Im Moment habe ich mir doch tatsächlich noch einen Teststrick angelacht. Ich konnte einfach nicht widerstehen. Du wirst es bald sehen, warum es mir wieder passiert ist.

Hast du eine Geschichte zu einem Vis a Vis? Einem Gegenüber?

Wann immer ich zwei Übeln gegenüberstehe, wende ich mich dem zu, das ich noch nicht ausprobiert habe.

(Mae West)

 

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+6

Leere im Kopf {Samstagsplausch 16/21}

Jetzt sitze ich hier und versuche meinen Plausch zu schreiben. Und was soll ich dir sagen, in meinem Kopf herrscht Leere. Mir fällt nichts ein. Normalerweise finde ich im Laufe der Woche ein Thema, doch diese Woche … nichts. Leere! Dabei hatte ich eine anstrengende Woche. Am Montag war ich noch im Nachtdienst. Dienstag habe ich versucht auszuschlafen und am Mittwoch war ich schon wieder im Frühdienst für den Rest der Woche.

Kaffee zu meinem Post über die Leere im Kopf

Und nun eben die Leere in meinem Kopf. Dabei war die Woche auch gar nicht langweilig. Immer war irgend etwas los. Die Mutter beschwerte sich, dass ich keine Zeit für sie hatte. Da hatte sie wohl recht. Ich habe mich schon lange nicht mehr sehen lassen. Aber kurzfristig musste das Telefongespräch erst einmal reichen. Nächste Woche muss ich unbedingt mal hin. Auch die Strickfreundinnen haben nicht viel von mir gehabt. Ein Online-Treff fand nicht statt. Aber auf dem Weg vom Krankenhaus nach Hause machte ich noch einen Umweg über die Kantstraße zu meinem Wolldealer. Dabei konnte ich die ganze Zeit mit der Strickfreundin telefonieren. Das tat wirklich gut. Die Gespräche sind immer inspirierend.

Am Abend, auf meinem Sofa, überfällt mich dann die Leere. Wenn ich nicht meine Strickereien hätte, könnte ich ohne weiteres um 18 Uhr ins Bett gehen und durchschlafen, bis der Wecker klingelt. Aber wenn ich erst einmal meine Runden mit den Nadeln drehe, nimmt die Leere eine gewisse Dichte an, dass ich mich wieder auf das Stricken konzentrieren kann.

Katzenglück

Gestern habe ich das Katzenglück mit nach Hause gebracht. Marion hatte meinen Katzen ihren Kratzbaum angeboten. Den konnte ich nicht ablehnen. Und als ich den dann nach Hause gebracht habe, waren meine Beiden ganz aus dem Häuschen. Erst schnupperten sie sehr vorsichtig. Doch nur wenige Augenblicke später saßen sie auf dem Baum. Noch sind sie sich nicht einig, wer welche Plattform sein Eigen nennen darf. Ich bin mir aber sicher, das klärt sich bald. Dafür kratzen und toben sie darauf herum. Ein Anblick, der einfach nur Freude macht.

Vielleicht schaffen die beiden Vierbeiner es, mir die Leere aus dem Kopf zu treiben. Oder der Spaziergang, den ich mir an diesem Wochenende vorgenommen habe. Der Kerl braucht auch etwas frische Luft. Ich hoffe der Regen macht einen Bogen um die Stadt. Kennst du auch solch eine Leere? Und was unternimmst du dagegen?


Ein Vakuum, geschaffen durch fehlende Kommunikation, füllt sich in kürzester Zeit mit falscher Darstellung, Gerüchten, Geschwätz und Gift

(Cyril Northcote Parkinson)

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+5

Suchen und Finden {Samstagsplausch 15/21}

Ich dachte mir, ich will heute mal über das Suchen und Finden plappern. Ich habe nämlich etwas Neues für mich entdeckt. Meine Oberschwester erzählt mir ja schon seit einiger Zeit davon, wie viel Spaß es macht zu Suchen und zu Finden. Dabei kann man sich allerdings wirklich etwas doof anstellen, wie es mir in dieser Woche zweimal ging.

Tasse mit Katze : Nicht heute steht darauf und gehört heute zum Blogpost Suchen und Finden

Wovon erzählt die jetzt bloß wieder, wirst du denken! Ja ich war auf der Suche, um etwas zu finden, wovon ich noch nicht mal eine Ahnung hatte, was es sein könnte. Ich spreche vom Geocaching. Bitte was? Na, das ist eine weltweite Schnitzeljagd, wenn man es so sagen will. Einer versteckt etwas, irgendwo auf der Welt und die Anderen müssen suchen. Und wer es findet, hält schön den Nuschel, damit er den Anderen nicht den Spaß verdirbt. Aber, woher soll man wissen, wo da was versteck worden ist. Ganz einfach, der Verstecker gibt die Koordinaten in einem Internetportal ein und die Sucher versuchen mit den Koordinaten das Ding zu finden.

Ich bin eigentlich ein guter Sachenfinder, wenn man mal von meiner Brille absieht, die immer noch verschwunden ist. Doch hierbei, habe ich mich echt dusselig angestellt. Ich hatte das Ziel längst erreicht, aber jedesmal, wenn ich irgendeine Wurzel oder einen Stein umgedreht hatte, war ich an der falschen Stelle. Ja, das GPS funktioniert nicht unbedingt 100% Da gibt es schon einige Abweichungen. Am Ende gab ich auf. Nicht gefunden! Auch der zweite Versuch ging daneben. Obendrein muss man darauf acht geben, dass nicht Eingeweihte keinen blassen Schimmer davon haben, was du da machst.

Erfolgreiche Sucher

Am Abend sind dann der Kerl und ich gemeinsam auf die Jagd gegangen… Und zwar erfolgreich. Gefunden! Aber nun habe ich in etwa eine Ahnung, was ich suchen muss. Und das wird nicht leicht! Es gibt Weltweit inzwischen 2 Millionen Versteckte Caches! Sogar für Taucher sind welche dabei. Wir werden erst in unserer Gegend alles abgrasen, bevor ich mich zum Nordpol aufmache.

Jedes mal, wenn ich nun unterwegs bin, schaue ich nach, ob es in der Gegend Verstecke geben könnte. Das wird noch lustig, wenn wir endlich wieder verreisen können und ich STOPP brülle und alle warten müssen, dass ich finde, was ich suche.

Gefunden habe ich auch ein paar schöne Bücher für den April. Ich lese zur Zeit sehr viel. Abtauchen in eine andere Welt, das gefällt mir besser als mich vom Fernseher berieseln zu lassen. Anfang der Pandemie haben wir ganz viele Kochsendungen geschaut. Aber das macht auf Dauer auch keinen Spaß mehr. Es wiederholt sich dauernd. Im Moment ist noch nicht viel beim Nadelgeplapper los, aber vielleicht ändert sich das ja bald…
Jetzt überlasse ich dir wieder das Feld. Kennst du Geocaching? Und bist du ein guter Sachenfinder oder ein besserer Verstecker ?

Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen

(Henry Ford)

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Hoffnung ist Grün {Samstagsplausch 14/21]

Die Hoffnung ist Grün, habe ich mir gedacht. Ausgerechnet Grün. Es scheint aber gerade zu mir zu passen. Ich habe einen Schal gestrickt, der ist in einem wunderschönen Grünton. Ich lese ein Buch, das ist Grün. Wenn auch in einem hübschen Mintgrün. Ich häkle gerade eine Froschfamilie, zum Eier wärmen. Der Frosch vom letzten Samstagsplausch ist ja nicht von meiner Häkelnadel gehüpft, dafür aber der heutige. Er sitzt im Moment noch  auf meinem Buch. Doch bald hat er noch zwei Kumpels…

Grüner Frosch, das Buch ist Grün alles Zeichen der Hoffnung

Grün ist es auch draußen überall. Als hätten die Bäume und Büsche nur darauf gewartet, sind sie förmlich in Grün explodiert. Da macht das Spazierengehen gleich noch einmal so viel Spaß. Zwischendurch schieben sich auch schon die ersten rosafarbenen und weißen Blüten hervor. Es war nur zwei Tage lang richtig warm und die Stadt verwandelt sich von Grau zu Grün. Der Kerl muss wieder Muskeln aufbauen. Ist ja nicht viel übrig geblieben nach den langen Krankenhaustagen. So versuchen wir regelmäßig die Beine in Bewegung zu halten.

Grün ist die Hoffnung

Letzten Samstag habe ich vom Froschsein erzählt. Ich wollte dir eigentlich erzählen, wie wichtig das Impfen ist, dass man kein Frosch sein soll und die Sache durchziehen soll. Aber nachdem die nun schon wieder den Impfstoff für das “junge Volk” gestoppt haben, diskutieren wir auf der Station, womit wir uns die zweite Impfung nun abholen werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt, wird immer gesagt.

Ich habe mir am Montag neue Griffe für mein Fahrrad geholt. Mit der Hoffnung, dass ich die richtigen Griffe finde, bin ich losgestiefelt. Meine 10.000 Schritte will ich ja auch noch zusammen bekommen. Meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht und ich konnte mir einen Satz Ledergriffe aussuchen. Als ich die, zu Hause angekommen, montiert habe, stellte ich fest, dass daran eine winzige Schraube fehlte. Kurzerhand noch einmal zurück zum Fahrradladen (dieses mal mit dem Rad). Der Verkäufer war so lieb mir eine Schraube zu organisieren. Als ich die in Augenschein nahm, fand ich sie zu groß. Der Händler ließ sich nicht lumpen und ging mit mir nach draußen, um mir zu beweisen, dass die passt. Jetzt stell dir bitte den Blick vor, als er feststellen musste, dass alle Schrauben an ihrem richtigen Platz waren. Ich habe die eine tatsächlich übersehen! Was haben wir gelacht…

Dafür nahm ich mir einen Rückspiegel für mein Rädchen mit. Der Einbau ging sehr einfach. Aber ich bin damit nicht glücklich. Ich kann den nicht so einstellen, wie ich es gern möchte. Ich werde den wohl wieder umtauschen gehen.

Und sonst?

Nach fast einem halben Jahr haben wir den Bruder und seine Frau getroffen. Hübsch auf Abstand, wohl gemerkt. Dann habe ich zwei Tage arbeiten müssen und dabei gesehen, dass ich meinen Dienstplan wieder falsch abgeschrieben habe. Ich muss mir da was einfallen lassen, dass ich nicht immer das Falsche notiere. Am Mittwoch haben der Kerl und ich an der Spree in der Sonne gesessen und fast einen Sonnenbrand riskiert. Ich habe die Tomaten endlich ausgesät. Die Hoffnung ist, dass es wunderbare Pflanzen werden. Ach ja und ich lese wie verrückt. Mein letztes Buch war einfach ganz wunderbar.
Wie sieht es bei dir mit der Hoffnung und der Farbe Grün aus? Kannst du auch das viele Grün genießen? Ich wünsche dir jedenfalls schöne Ostern!

Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens.

(Friedrich Nietzsche)

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+3

Sei kein Frosch {Samstagsplausch 13/21}

Manchmal sage ich das zu mir selber: Sei kein Frosch! Nämlich dann, wenn ich mich etwas nicht traue zu machen oder zu erledigen. Es fällt mir manchmal wirklich schwer über meinen eigenen Schatten zu springen, Dinge anzugehen, die mir vermeintlich schwer fallen könnten. Aber wenn ich mich dann überwunden habe, dann bin ich wirklich stolz auf mich.

sei kein Frosch

Dieses Bild zeigt den Frühstückstisch von die Wollnerin. Der Frosch wurde von Tienechan gehäkelt

Sei kein Frosch

Es gibt eine Menge Dinge, die ich nicht angehen möchte. So erklärt mir eine Freundin zum Beispiel, dass das Weben eine ganz einfache Sache wäre. Die andere Freundin spricht davon, dass das Spinnen einen beruhigenden  könnte. Doch ich wage mich nicht heran. Ich will mir nicht noch ein Hobby auflasten.
Neue Muster und Teststricks, die mache ich gerne. Habe ich doch gerade wieder einen Teststrick beendet. Und mich kribbelt es schon wieder, einen anderen anzufangen.

Ich will kein Frosch sein! Doch weiß ich, dass mir das ins Blut gelegt ist. Schon als kleines Mädchen bin ich mutig an die Dinge herangetreten und plötzlich, warum auch immer, zog ich die Notbremse und wollte nicht mehr weiter. Meine Mutter hat das immer wahnsinnig gemacht. Doch nun konnte ich auch nicht mehr zurück. Einmal Nein gesagt, hieß eben Nein. egal wie toll es würden könnte.
Ich habe über die Jahre gelernt mich ins Ungewisse zu stürzen. Ohne Netz und doppelten Boden.

Meine Woche…

… war eher entspannt. Ich hatte mir so viel in meinem Urlaub vorgenommen und doch nichts davon geschafft. Ausgeschlafen habe ich bis heute nicht. Dafür war ich mit meiner Schwester und dem Hund im Wald. In Berlin war es einigermaßen warm und wir konnten ein wenig die Sonne genießen. Ich habe viel gelesen und Rezensionen geschrieben. Warum ich meine Rezensionen immer so zögerlich online stelle, kann ich auch nicht sagen.

Gestrickt habe ich auch viele Reihen. Endlich habe ich meinen Kolding gezeigt. Und meinen Beitrag zu dem Jahresprojekt, habe ich auch endlich angenadelt und hoffe heute vorwärts zu kommen. Aber du liest schon, es war tatsächlich recht langweilig in dieser Woche. War es bei dir spannender?


Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.

(Joachim Ringelnatz)

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