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Weiblichkeit zum Samstagsplausch 8/20

Weiblichkeit… was bedeutet das?

Erst gestern hatte ich ein Streitgespräch mit einer Freundin über Weiblichkeit. Eine andere Freundin war beim Friseur und hat sich die Haare recht kurz schneiden lassen. Ich mag Frauen, die sich die Haare stutzen lassen und vielen steht eine solche Frisur auch perfekt. Ich selber hatte auch schon das Gefühl, ich muss mal was anders machen und habe mir meine Haare auf 6 cm Länge kürzen lassen. Meine Schwiegermutter fand das nie schön und trauerte den langen Haaren hinterher. Sie fand, ich war nicht mehr weiblich genug. Das war dann auch das Thema unseres Streitgesprächs. Hat man weniger Weiblichkeit, nur weil man sich die Haare auf 2 cm runterschneiden lässt?

Und was ist mit dem Busen?

Auch das war ein Thema. “Lange Haare ist ein Attribut wie Busen!” Herrje, das war doch wohl nicht ihr ernst! Was ist mit all den Müttern, die ihre Möpse nach dem Stillen eingebüst haben? Die Frauen, die durch diesen fiesen Krebs ihre verloren haben? Die Frauen, denen Mutter Natur vergessen hat die mega Dinger zu verpassen? Sind die deshalb alle gleich viel Un-Weiblicher?
Aber was macht denn nun Weiblichkeit aus? Ist es wie die Damen sich kleiden? Wie sie gehen? Was sie sagen? Kann ich nicht auch einen weiblichen Gang haben, wenn ich Turnschuhe, und ein Basecap mit Glatze trage? Bin ich weniger weiblich, wenn ich einen Männerberuf ausübe, wenn ich Autoschrauber oder Soldat bin? Ach und dann noch die Frauen, die in den Wechseljahren sind! Nur weil sie ihre Blutung nicht mehr haben, was ist mit deren Weiblichkeit?

Und dann kommt noch eine andere Frage hinterher: Was ist dann Männlich? Breitbeinig gehen? Pöbelnd, motzend, mit rauer Stimme sprechen? Waschbrettbauch und dicke Arme? Ich glaube wirklich, jeder muss sich einfach nur selber gefallen! Und jeder so leben, wie er es für richtig hält. Meine Freundin hat sich dann aus der Diskussion heraus genommen. Ich weiß nicht, ob ihr keine Argumente mehr eingefallen sind, oder sie anfing darüber nach zu denken..

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Meine Woche

Am Samstag war ich noch beim Valentinssträkeln im Meerbaumhaus. Marion hatte davon berichtet. Ich habe leider nicht so viele Frauen gesprochen, aber ich hoffe auf eine Wiederholung. Die Aussicht darauf ist sogar gegeben.
Ich habe mir ein neues Kissen gekauft. Mein altes hat meinen Muskeln nicht gut getan. Mit dem Neuen, schlafe ich wie ein Baby, sagt mein Kerl. Ich merke davon nichts, so richtig ausgeruht fühle ich mich nicht. Da hilft dann vielleicht eine große Runde mit dem Familienhund im Grunewald zu drehen.
Das Thema oben hat mich tatsächlich selber ebenfalls getroffen. Ich war nämlich auch beim Friseur. Aber meine Haare sind “weiblich” geblieben. Ein leichter Schwung und Seitenscheitel. Meine grauen/weißen Haare wurden von der Schneidekünstlerin als besonders Blond bezeichnet. Ich musste lachen…

Meine Wirbeldecke ist endlich fertig. Wobei fertig wird die wohl nie. Jetzt stellt sich die Frage, was soll ich nun stricken. Es gibt einige weitere Ufo’s, die endlich abgenadelt werden sollten. Zum Glück bin ich keine Ufosammlerin. Die Socken auf meinem Bild liegen erst seit einem dreiviertel Jahr in der kleinen Projekttasche. Was hast du gerade auf den Nadeln?

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Schlaflos in Berlin {Samstagsplausch 7/20}

Schlaflos in Berlin

Absolut schlaflos, das ist mir bestimmt noch nie passiert. So etwas wie, dass ich so überhaupt nicht schlafen konnte. Klar, lag ich mal wach, wurde mitten in der Nacht wach und konnte dann nicht mehr weiter schlafen, ja das kenne ich. Das war dann auch gar nicht so schlimm, da hatte ich ja schon ein paar Stunden geschlafen. Doch nicht, wenn ich am Morgen vom Nachtdienst nach Hause komme, mich ins Bett lege und einfach nicht einschlafen kann. Der letzte Kaffee war Stunden her und einen Zitronensaft hatte ich auch nicht genossen (Vitamin C macht mich immer munter!). Ich konnte es mir wirklich nicht erklären. Schlaflos lag ich da und konnte einfach nicht wegnicken! Der Kerl lag neben mir und schlief mit leichtem Schnarchen. Am Ende stand ich wieder auf. Den Kerl hatte ich vorher aus dem Bett getrieben, mit dem Gedanken, vielleicht kann ich dann einschlafen. Aber auch dieser Trick klappte nicht. So hielt ich den ganzen Tag mit auf gequollenem Gesicht durch, ging Abends um 22 Uhr dann ins Bett und schlief wie ein Stein durch.

Wenn Karminrot mal auf’s Konzert gehen will

Die Monsterkinder und ich haben dem Kerl letztes Jahr zum Geburtstag Karten für ein Konzert geschenkt. Der Kerl und ich gehen nicht allzu häufig auf Konzerte. Wir nehmen es uns immer vor, aber oft klappt es nicht. Auf dieses Konzert aber freuten wir uns. Im September letzten Jahres, sollte es stattfinden, in der Columbiahalle. Ein viertel Jahr vor dem Termin kam die Nachricht, dass es in den SFB-Sendesaal verlegt wurde. Naja, dann eben da. Eine Woche vor der Veranstaltung kam wieder eine Mail in der mitgeteilt wurde, dass das Konzert auf den 14.2. verlegt wurde. Nur habe ich das überlesen und so standen wir im September vor einem verschlossenen Saal. Vor ein paar Tagen erhielten wir die Mail, dass das Konzert nun doch in der Columbiahalle stattfinden würde. Dann eben dort. Einen Tag später wurde uns mitgeteilt, es ist dann doch der Sendesaal… Und gestern dann: “Es tut uns leid, ihnen mitteilen zu müssen, dass das Konzert abgesagt wurde!” Nun dürfen wir die Karten zurückschicken und darauf hoffen, wenigstens unser Geld wieder zu bekommen. Verdammt!

Wat war sonst noch los?

Ich kann wieder lesen! Die Leseblockade ist fast überwunden. Ein Krimi ist im Lesezimmer zu finden und ein Hörbuch. Außerdem arbeite ich fleißig an meinem Monatsmottoprojekt. Dieses mal, möchte ich unbedingt dabei sein. Ich habe diese Woche auch endlich die Bilder von meinem Norweger veröffentlicht, die extra für mich gemacht worden sind. Heute werde ich eine Menge strickende Leute treffen. Das Valentinssträkeln, organisiert von Rixdings (Angela) und WooltheWorld (Antje). Ich bin ganz neugierig, wie es dieses mal wird.
Was wirst du dieses Wochenende machen? Ausschlafen? Oder eher schlaflos um die Häuser ziehen?

Ein Traum ist nicht immer das, was du siehst, wenn du schläfst. Manchmal ist ein Traum das, was dich am Einschlafen hindert

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Freunde und Freundschaften {Samstagsplausch 6/20}

Freunde und Freundschaften und natürlich Kaffee (was sonst?)

Freundschaften soll man pflegen! Schon meine Oma hat immer gesagt: halte den Kontakt, wer weiß, was  noch kommt. Ich habe einige Freundschaften etwas lange schleifen lassen. Schon lange hatte ich vor, mich mit den Frauen zu treffen, aber immer kam  etwas dazwischen. Oder den Anderen. Oder, ach wer weiß schon, warum dass dann nicht geklappt hat. Diese Woche war nun, Freunde sehen, Freundschaften pflegen, angesagt. Dafür musste ich allerdings auf eine geliebte Gewohnheit verzichten. Auf ein Treffen mit meinen liebsten Freundinnen. Aber das holen wir nächste Woche nach! Versprochen!

Freundschaften auffrischen und pflegen

Am Montag gab es das monatliche Stricktreffen bei der Wollnerin. Da habe ich wieder eine Menge toller Menschen getroffen. Marion war auch dabei. Sie war das zweite Geburtstagskind, das wir nun beschenken konnten. Ich glaube, sie hat sich sehr gefreut. Vielleicht zeigt sie es ja heute. Die Frau, von der ich erst letztens gesagt habe, dass es mir so vorkommt, als würde ich sie schon ewig kennen, war auch dabei. Es war wieder eine wunderbare Runde.
Mit einer alten Freundin habe ich ein tolles Café besucht, an dem ich schon ewig vorbeigefahren bin und mir immer gesagt habe, da muss ich unbedingt mal hinein gehen. Wir wurden nicht enttäuscht und ich hoffe, wir treffen uns dort wieder! Die andere Freundin habe ich in eines meiner neuen Lieblingscafès gebeten. Was haben wir um die Wette geschnattert. Ich habe sie ja auch schon mindestens 6 Jahre nicht gesehen. 
Und gestern nun, habe ich meine Schlemmerstrickerinnen getroffen. Was haben wir lecker gegessen und eine Menge gestrickt. Einzig, mein mitgebrachter Trifle, ist missglückt. Also nicht dass er nicht geschmeckt hätte, aber wir mussten ihn aus Schälchen löffeln. 

Was ich sonst noch loswerden wollte

Bei aller Freundschaft, aber das was gerade wieder in der Politik los ist, das lässt mir die Haare im Nacken hochgehen.Ich weiß, normalerweise treibt mein Blog im Wohlfühlmodus herum. Aber manchmal platzt mir eben auch die Hutschnur. Auf was steuern wir da eigentlich hin? Da war schon mal einer, der so lange wählen lies, bis es ihm in den Kram passte!
Der Andere, der mit der Ponyfrisur, lacht sich ins Fäustchen. Seine Anklage wurde fallen gelassen. Sind die, auf der anderen Seite des Teiches so blind? Mich gruselt der Gedanke, dass die alle machen können, wie sie wollen? 

Wochenende

Während du hier gemütlich meinen Post liest, bin ich schon wieder arbeiten. Meine schönen Urlaubstage sind schon wieder vorbei. Jetzt muss ich mich wieder daran gewöhnen, wie das ist, wieder regelmäßig etwas zu tun. Wenn ich nachher wieder zu Hause bin, werde ich wieder etwas zu meinem 12tel Blick recherchieren. Dann habe ich ein neues Buch auf dem Tisch liegen. Nach Mattias von Peter Zantingh. Und die anderen Bücher gucken auch ganz traurig. Vom Strickzeug ganz zu schweigen. 
Das Monatsmotto von Andrea gefällt mir diesen Monat sehr und ich möchte dieses mal auf jeden Fall dabei sein. Dafür muss ich auch noch etwas fertig machen. Für dieses Wochenende habe ich keine Verabredungen mit Freunden. Aber nächste Woche geht es wieder los!

Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.

(Ralph Waldo Emerson)

 

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Umzug-Woche {Samstagsplausch 5/20}

Umzug-Woche

Das letzte Wochenende hatten wir schnell mal den Umzug des Monstermädchens über die Bühne gebracht. Wie schnell die jungen Leute waren, die mein Mädchen gebeten hatte ihr zu helfen! Da wird einem bewusst, dass man nun doch nicht mehr so fit ist, wie man denkt. Ich habe mich am Ende darauf beschränkt, die Sachen von einem Eingang zum nächsten zu tragen. Die Jungen konnten sich mit den Treppen auseinander setzen. Nach 1 1/2 Stunden war alles fertig. Das Monstermädchen musste nur noch ihre Sachen einräumen und einen Schrank aufbauen. Umzug fertig.
Es fehlte dann nur noch an einem Bett. Aber das kam am Donnerstag. Und weil die Mama zur Zeit ihren Urlaub genießt, konnte ich mich gemütlich in die neue Wohnung setzen, Kaffee schlürfen und ein neues Strickprojekt angehen, bis der Lieferdienst klingelte.

Ein anderer Umzug

Ein anderer Umzug, wird von meiner Freundin ausgiebig geplant. Sie hatte ja auch Zeit bis sie den Mietvertrag zurückbekam und die Kaution überwiesen hatte. Nun steht aber auch dieser Aktion nichts mehr im Wege. Endlich kann sie in die Wohnung und die Küche vermessen. Sie hat einiges vor und ich hoffe auch das ist bald vorbei. (Sag es ihr nicht, aber ich kann das Thema Küche schon nicht mehr hören 🙃) Aber ich freue mich schon darauf, bei ihr in der Küche sitzen zu können und einen Kaffee zu schlürfen. Was mir aber immer noch sehr gefällt ist, dass ihre Augen immer noch strahlen, wenn sie mir erzählt, was sie sich alles vorstellt und wie es mal aussehen soll. Da geht mir das Herz auf.

Geburtstage feiern

Diese Woche haben wir ein paar Geburtstage zu feiern. Am Montag hatten wir ein nettes Beisammensitzen mit Kuchen und Strickzeug. Wir haben zu Dritt ein tolles Kochbuch und die passenden Gewürze verschenkt. Vielleicht auch mit dem dezenten Hintergedanken, zum Essen eingeladen zu werden. Die Beschenkte hatte auch schon so etwas angedeutet…
Das zweite Geburtstagskind sehe ich erst am nächsten Montag. Auch für sie haben wir ein hübsches Geschenk besorgt. Was das ist, kann ich hier leider nicht erzählen! demnächst vielleicht.
Den dritten Geburtstag feiern wir heute! Happy Birthday!

Geburtstag, Glückwunsch, Happy Birthday, Glück

Was war sonst noch los?

Ich habe ein neues Strickprojekt gestartet. Ein Tuch. Der Gedanke an dieses Tuch hatte mich bisher nicht los gelassen. Die Wollwahl stellte sich schwierig an. Das Garn, das ich vor drei Jahren in einem Advents-Kalender von Herrn U übrig hatte (das damalige Tuch entsprach nicht meinen Vorstellungen und passte so gar nicht zu der Wolle) suchte ein Kontrastgarn. Ich werde demnächst darüber berichten.
Mein 12tel Blick ist seit vorgestern online. Der Blick richtet sich auf den Berliner Bezirk Kreuzberg und auf die Menschen, die dort gelebt haben und heute noch leben. 12 mal werde ich dir dieses Jahr etwas erzählen, so wie ich es schon im letzten Jahr getan habe.

Gab es etwas Schönes in deiner Woche? Sind bei dir auch alle umgezogen? Oder hast du einfach nur eine miese Woche gehabt?

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne 

(Hermann Hesse)

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Glück für alle {Samstagsplausch 4/20}

Glück für alle

Geht dir das auch so, dass du auch so ein herrliches Bauchgefühl bekommst, wenn du anderen zum Glück verhilfst? Also mir geht es im Moment so. Mein Monstermädchen hat vor Weihnachten beschlossen, dass sie lieber alleine leben möchte. Also nicht mehr in ihrer MiniWG. Sie wollte einfach ihr eigenes Ding haben und machen. Da traf es sich, dass wir von einer Wohnung erfuhren, die tatsächlich wie Maßgeschneidert wirkte. Und der Zufall wollte es dann auch noch, dass das Monstermädchen genau diese Wohnung auch bekam. Nun zieht sie heute um. Ich freue mich sehr, dass sie so viel Glück hatte.

Eine zweite Portion Glück

Die zweite Portion verteilte ich an meine Freundin Magda. Schon lange nerve ich sie damit, dass sie in einer viel zu kleinen Wohnung wohnt. Und der Teufel wollte es wohl so, dass ich von einer weiteren Wohnung erfuhr, die frei war. Wieder lag ich ihr in den Ohren, dass sie sich die Hütte wenigstens mal anschauen soll. Das tat sie dann auch. Mit eher gemischten Gefühlen hat sie sich für die Wohnung beworben. Als dann eine Zusage kam, war sie völlig aus dem Häuschen vor Glück und konnte es kaum fassen. Ich freue mich so sehr, das ich dazu beitragen konnte sie Glücklich zu machen.

Ein gutes Bauchgefühl…

…hatte ich diese Woche auch, als unsere kleine Strickrunde sich mit einer Frau getroffen hatte, die wir alle nicht kannten. Meine Schwester hatte den Kontakt hergestellt, weil eben diese Frau, fremd in Berlin, doch so gerne stricken würde, aber eben keinen kennt. Meine Strickfreundinnen waren nicht abgeneigt sie kennen zu lernen. Am Dienstag saßen wir dann in unserm Stammcafé und sie tauchte auf. Ich fand es wirklich witzig wie sie sich sofort integrierte, als würde sie schon immer zu uns gehören. Wir saßen und stricken, schnatterten und genossen die Zeit miteinander. Zu Hause fand ich dann heraus, dass ich ihr schon länger bei Instagram folgte.

Noch mehr Glücksmomente

Diese Woche hatte es wohl in sich. Ich habe eine meiner besten Freundinnen getroffen und sie mit einem verspäteten Geburtstagsgeschenk glücklich gemacht. Eine Tasse Kaffee und ein langer Schwatz mit der Schwiegermutter, zauberte auch dort ein Leuchten ins Gesicht. Der Hund meiner Eltern schien auch glücklich, weil er große Runden durch den Wald laufen durfte. Ich war glücklich, weil meine neue Zahnärztin so einfühlsam ist. Noch mehr freute ich mich über die Massagen, die ich seit dieser Woche bekomme. Welche Resonanz meine Handschuhe bekamen, ließen mich strahlen. Ich glaube ich muss mir noch ein Paar stricken. Der Winter ist ja noch nicht um.
Wie sieht das Glück bei dir gerade so aus? Scheint es dir auch überall entgegen? Hoffentlich hält es noch eine Weile an, denn ich habe noch mehr in die Wege geleitet und hoffe, dass die angeschlagenen Saiten nicht missklingen. Glück kann man sich übrigens auch erarbeiten...

Es gibt so viele Wege zum Glück. Einer davon ist aufhören zu jammern.

(Albert Einstein)

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Fast schon Frühling in Berlin {Samstagsplausch 3/20}

Fast schon Frühling

So scheint es dieser Tage jedenfalls, als wäre fast schon Frühling. Ich habe sogar schon die Gänse fliegen sehen. Kommen die tatsächlich schon zurück? Sind die nicht ein bisschen früh dran? Auf jeden Fall stehen in manchen Gartenlokalen schon die Stühle draußen und laden zum Verweilen in der Sonne ein. Manch ein hartgesottener Berliner “pflanzt” sich dann auch direkt in die Sonne und geniest den fast schon Frühling. Ich bin da nicht wirklich so hart im nehmen. Gestern bin ich ohne Handschuhe mit dem Fahrrad losgefahren und habe mir an der nächsten Kreuzung die Fingerwärmer übergestreift. Zur zeit gehe ich mit dem Hund der Eltern fast jeden Tag in den Wald. Am Anfang der Woche war dabei von Frühling noch nichts zu sehen. Nur die Vögel haben einen enormen Krach gemacht. Aber die letzten Tage schien die Sonne, und die Augenblicke im Wald, die ich gesehen habe, waren einfach wunderschön.

Zu früh, der Frühling

An manchen Zweigen konnte ich schon Knospen sehen. Das ist nicht fein für die Natur. Wenn du Lust hast, dann schau dir mal Leschs Kosmos an. Bedenklich und interessant. Die Vögel suchen tatsächlich schon nach Brutplätzen. Dabei soll es doch bestimmt noch einmal sehr kalt werden. Dann ist nichts mehr, mit fast Frühling. Ich war bei meinen Spaziergängen auch an einer Berliner Rodelbahn, genannt Onkel Toms Hütte. Als die Monsterkinder noch klein waren, hatte es tatsächlich Winter, in denen genug Schnee lag um dort rodeln zu gehen. Heute ist es dort saftig grün und der Frühling scheint sich breit zu machen. Damals lagen viele zerdebberte Schlitten rechts und links an den Bäumen, denn dort ging es richtig zur Sache. Ein wenig wehmütig bin ich mit dem Hund dort lang spaziert.

Meine Woche

Ich habe gelesen… Allerdings kämpfe ich mit der Rezension von Das vermessene Ich. Diese Rezension fällt mir sehr schwer. Mein aktuelles Buch, Der Nachttiger, ist dagegen ein schnell lesbares Abenteuer.
Einen Pullover habe ich fertig gestrickt und beim Fotoshooting gemerkt, dass es bestimmt noch nicht Frühling ist. Magda hat die Bilder zum Glück schnell gemacht. Auf den Nadeln habe ich zur Zeit: Einen Pullover aus Krönchenwolle von Schachenmayr und das Tuch True Color von Melanie Berg. Um ehrlich zu sein, habe ich dieses Tuch bisher nur in Gedanken angenadelt. Aber die Wolle und die Nadeln liegen hier schon und fordern Aufmerksamkeit.
Getroffen habe ich mich auch wieder mit einer Menge Menschen. Die Strickbegeisterten waren dabei natürlich in der Überzahl. Aber auch mit langjährigen Freunden haben wir uns getroffen, um auf der anderen Seite der Stadt in einem hochgelobten Indischen Lokal essen zu gehen. Ich fand, es war den Weg nicht wert. Da hätten wir um die Ecke besser und ruhiger gegessen. Schade.

Was war dein Wochenhighlight? Hat dich auch die Sonne gekitzelt ein wenig an die frische Luft zu gehen, oder musstest du dich mit unliebsamen Dingen herum schlagen?

Betrachtet das Erwachen des Frühlings und das Erscheinen der Morgenröte! Die Schönheit offenbart sich denjenigen, die betrachten.

Khalil Girbran

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