Seite auswählen

Ist man denn nie zufrieden? {Samstagsplausch 27.19}

Ist man denn nie zufrieden?

Das habe ich diese Woche wirklich mehrmals gedacht. Letzte Woche sind wir noch dahingeschmolzen und haben uns bitterböse beschwert, wie warm es ist. Diese Woche friert man sich den Hintern ab und ist auch wieder nicht zufrieden. Hab ich die Möglichkeit einen schönen Schal zu stricken, doch möchte dann aber wieder nicht alle Muster einarbeiten, schaue aber (neidvoll?) gespannt auf die werdenden Werke. Habe ich mir ein Essen bestellt, schaue ich missgünstig auf den Nachbarteller. Egal, was man hat, man möchte es dann doch anders. Ist der Mensch so gestrickt oder wird man dazu gemacht?
Diese Woche ist mir das öfter aufgefallen. Der Blick von dem Fahrradfahrer neben mir, der mein Fiets genau betrachtete. Die Frau im Kaufhaus, die der anderen Kundin auf den Stapel in ihrer Hand guckte und die Stirn in Falten zog. War es der Neid, dass die Andere eine bessere Beute hatte? Oder die Kritik, was die sich da wohl kauft?

Zufrieden?

Das ist es wohl auch, warum der Mensch Kriege führt. Guck mal, dem geht es vermeintlich besser als mir. Aber wenn sie es dann haben, ist es auch wieder nicht gut genug. Kaum besitzen sie es, wollen sie mehr. Und ich nehme mich dabei bestimmt nicht aus. Allerdings merke ich auch, dass ich langsam ein Stadium erreiche, in dem ich in mir selber ruhe und kaum noch neidisch gucke. Mir ist es egal, dass die eine Freundin sich unbedingt ein neues Handy kaufen muss oder die andere Freundin sich 4 Kilo Wolle zulegt. Problemlos gehe ich darüber hinweg, dass die Kolleginen ihren Urlaub in Asien buchen und freue mich eher daran, dass ich schon vor langer Zeit dort war und die Länder relativ unverdorben sah.

Ja, zufrieden!

Ja ich denke, ich bin zufrieden. Diese Woche habe ich mich nämlich zum Stricken getroffen (Was wäre ich ohne Nadelklappern und Kaffeetrinken!) Stricken macht übrigens glücklich und entspannt die Gedanken. Ich bin zufrieden, weil ich am Donnerstag meinen letzten Arbeitstag hatte und nun urlaube. Außerdem hatte ich ein vorzügliches Essen mit zwei Freundinnen, am selben Nachmittag. Ich habe diese Woche ein wenig genäht und meine Bücher sortiert. Ich habe mir Gedanken gemacht, was ich bei Astrid’s und Silvia’s Blogtour beisteuern kann. Es wäre das vierte Mal, dass ich daran teilnehme. Am Mittwoch zog es mich zu einer Runde joggen im Park. Das ist auch wieder eine bisschen Zufriedenheit. Und gestern, trafen wir uns mit Freunden zum Wein trinken.

Und wie zufrieden bist du diese Woche gewesen? Gehörst du zu den Neidvollen und bist niemalsnich glücklich mit dem was du hast? Oder würde dir ein winziges Tinyhouse reichen?

Zufriedenheit ist ein stiller Garten, in dem man sich ausruhen kann (Ernst Festl)

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


4+

Malade durch die Stadt {Samstagsplausch 26.19}

Malade durch die Stadt

Du hast schon einmal von mir gehört, dass ich alte Wörter gerne mag. Ich möchte nicht, dass sie aussterben, und doch werden es immer weniger. Malade ist auch so ein Wort. Dabei passt die Bedeutung des Wortes Malade so schön zu der überhitzten Bevölkerung. Malade bedeutet so etwas wie Unwohlfühlen. Und ehrlich, wer fühlt sich bei 38° C im Schatten nicht unwohl. Ich gebe zu, ich bin eine Sonnenanbeterin. Sobald ein Fitzelchen Sonne am Himmel steht, bin ich draußen. In kurzen Hosen. Aber in der letzten Woche hing auch ich  so ziemlich malade in der Hitzewelle. Am Montag ging es ja noch einigermaßen, aber am Dienstag und erst der Mittwoch…. Puh war unsere Stadt warm.
Unsere Katzen kamen nur kurz auf die Terrasse, um sofort wieder nach drinnen zu flüchten und sich malade auf dem kühlen Laminat auszufächern. (Einen Zustand, den ich gerne nachgeahmt hätte. Hast du schon mal versucht, mit allen Körperteilen gleichzeitig auf einem kalten Boden zu liegen…?)

Durch die Stadt

Am Mittwoch hat mich eine Migräne aus der Bahn geworfen, wie ich sie schon lange nicht mehr hatte. Somit fiel meine Arbeit an diesem Tag für mich aus und ich hing, wiedereinmal und zusätzlich, malade im Bett herum. Unser Schlafzimmer liegt im Dach, das den ganzen Tag volle Sonne genießt. Im Winter recht schön, aber nicht in dem Zustand, in dem ich mich befand. Zum Nachdenken kam ich aber kaum, denn so schlecht wie es mir ging, konnte ich nur schlafen. Am nächsten Tag war ich zwar noch nicht wieder bei 100%, aber arbeiten konnte ich wieder. Wie immer bin ich mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Der Kerl hatte mich nur unter der Bedingung fahren lassen, dass ich auf jeden Fall langsam unterwegs bin. (Kann ich aber nicht. Wenn einer vor mir fährt, dann ist der meistens zu langsam und dann überhole ich und wenn dann wieder einer vor mir fährt… Ein Teufelskreis!) Da aber die ganze Stadt in einem Hitzetrauma hing, konnte ich auch sehr gemächlich (altes Wort!) Meine Arbeitszeit beginnt erst am späten Mittag, somit war mein Arbeitsplatz schon extra warm. Nein, wir haben keine Klimaanlage!
Erst, als ich zu später Stunde nach Hause fuhr, kühlte es etwas ab.

Souverän

Schon am nächsten Tag war es richtig kalt. Die Nacht kühlte unsere Stadt schon auf 13° C ab. Wenn das mal nicht ein Temperatursturz war. Aber gut so, denn ich war zum Stricken in einem Garten verabredet. Dazu musste ich mit dem Rad durch die halbe Stadt radeln. 17 km, über Fahrradwege, mit Schütteltrauma-Gefahr. Zur Mittagszeit auf den Fahrbahnen zu fahren, dass ist mir zu riskant. Mit den Autofahrern ist nicht immer gut Kirschen essen.
Als ich an einer Kreuzung abbiegen musste, stand ein Müllauto auch schon zum Abbiegen bereit. Die Müllmänner hielten sich an ihren Griffen, außen am Wagen fest. (Bei der Hitze stinkt Müll wirklich erbärmlich!) Der eine Müllmann zwinkerte mir zu und meinte “Souverän, wirklich souverän”. Scheinbar gefiel es ihm, dass ich mich nicht an den wartenden Autos und LKW vorbei drängelte. “Und dabei auch noch hübsch!” kam noch hinterher, als sie und ich abgebogen waren. Mein Tag war gerettet. Egal, was noch kam, ich hatte Sonne im Herzen und fuhr souverän durch die Stadt.

Der Stricknachmittag war übrigens so schön, dass ich fast nicht gehen wollte.
Und gestern habe ich noch einmal einen Vormittag strickend und gärtnernd verbracht. Die Tomaten im elterlichen Garten, bedurften etwas Pflege. Außerdem meldeten sich die Eltern wegen Vernachlässigung auch noch an. Am Nachmittag dann noch ein kurzes Intermezzo auf dem Weinfest und ein Schwätzchen mit Sylvia und Marion.
Und heute, wird es wieder so warm und morgen noch viel mehr. Wieder werden wir malade in den Seilen hängen… War es bei dir auch so heiß oder soll es so heiß werden? Bitte achte darauf viel Wasser zu trinken! Malade, ist kein Zustand, den man ertragen möchte!

Heute ist dein Tag!

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


5+

Unterwegs in der Stadt {Samstagsplausch 25.19}

Unterwegs in der Stadt

Ich genieße es immer wieder, ein paar Tage frei zu haben. Dann schwinge ich mich gerne auf mein Fahrrad und genieße meine Stadt. Aber bitte, immer recht vorsichtig, denn die Radwege in unserer Stadt sind nicht überall wirklich sicher. Das habe ich diese Woche wieder mehrfach feststellen müssen. Ohne Warnweste am Abend, bin ich keinesfalls unterwegs. Und der Helm… natürlich.

Meistens kenne ich die Wege, wenn ich unterwegs bin. Nur gestern bin ich einmal quer durch unsere Stadt gefahren. Eine Strecke, die ich bisher noch nicht genutzt habe. Ich nutze gerne eine App, die sich besonders mit Rad- und Wanderwegen auskennt. Das macht viel aus, denn mit dem Rad  kann man so viele Abkürzungen fahren. So habe ich also gestern eine Strecke durch die Stadt genommen, die mir eher unbekannt war und wurde sehr überrascht. Berlin hat einen tollen Stadt-aufbau. Große Straßen liegen wie Ringe um die Mitte unserer Stadt und strahlenförmig gehen große Verbindungsstraßen von der Mitte der Stadt in die Außenbezirke. Meine Strecke führte von Osten nach Nordwesten und mein Navi führte mich am Wasser entlang und ließ mich neue Wohnhäuser bestaunen, die der Normalverdiener sich niemals leisten werden kann. Aber schön anzusehen sind sie doch. Der Normalo, darf immerhin auf den Wegen wandeln, um einen Blick auf die Hochherrschaftlichen werfen zu können. Nein, ich bin nicht voreingenommen, nur traurig, dass immer weniger Menschen sich den Wohnwunsch erfüllen können.

Ich schweife von meinem Unterwegs ab…

Ich war also unterwegs und staunte. Genoss das schöne Wetter, denn es war nicht zu heiß. Von Kreuzberg nach Tegel. Den Blick rotierend, wie der eines Touristen. Ich war versucht zu bremsen, um mich umzuschauen. Aber ich hatte eine Verabredung. Ich traf mich mit Betty und Marion. Endlich das Geburtstagsessen für Marion einlösen. Ich fand es sehr lecker und zum Schluss waren wir noch ein Eis essen und danach am Tegeler See. Eine kleine Fotosession. Ich bin gespannt, welche Bilder Marion am Ende nutzen wird.

Zurück durch die Stadt

Diese Strecke kannte ich schon und sie lief durch einen tollen Wald, immer am Wasser entlang. Berg hoch und Berg runter, flitze ich mit durchschnittlich 10 KmH durch die Stadt. 17 km in 45 Minuten! Und Abends kann ich auch auf der Straße fahren, ohne von Autofahrern angehupt zu werden. Radfahrer, die auf Straßen fahren, sind nicht gerne gesehen.

Das war nur ein Tag in meiner Woche. Wie waren deine Tage. Hast du etwas erlebt? Übrigens sammel ich immer noch jeden Monat Bücher in meinem Lesezimmer. Schau mal vorbei. Es ist schon eine tolle Sammlung zusammen gekommen.

Carpe diem

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


4+

Der Kaffee ist fertig {Samstagsplausch 24.19}

Der Kaffee ist fertig

Ich habe mir gerade einen Kaffee gemacht. Und dem Kerl ins Ohr geflötet “Der Kaffee ist fertig”. Was glaubst du, was der dann gemacht hat? Er hat sich noch einmal umgedreht. Ja, er liegt noch im Bett… Ich werde ihm bei meiner zweiten Tasse dann noch einmal ins Ohr flüstern “Der Kaffee ist fertig!” Vielleicht kann ich ihn dann doch noch dazu bewegen, aufzustehen. Wobei ich es doch sehr genieße, alleine auf der Terrasse zu sitzen und dem Vogelpiepsen zu lauschen. Die Miezekatzen sind meine stillen Begleiter und ich kann mich meinem Gestricksel oder/und meinem Buch widmen.

Magst du einen Kaffee?

Ich bin nicht mehr ganz so süchtig nach Kaffee, aber ohne meine zwei Tassen am Morgen fühle ich mich nicht gut. Ich weiß, viele sind eher die Teeliebhaber. Kann ich akzeptieren. Dann bitte, einen Tee für dich. Ich will dir von meiner Woche erzählen.
Am letzten Wochenende schlug ich mir wieder die Nächte um die Ohren. Jetzt habe ich ein bisschen Ruhe, bis ich wieder Nachts zum Einsatz komme…Wieder hatte ich ein Loch in meinem Zeitkontinuum (Kopf). Aber das habe ich mit einem Trick recht schnell behoben. Wir haben Freunde zum Grillen im Garten eingeladen. Da blieb mir keine Zeit um über meine Wehwehchen nach zu denken. Es war ein lustiger Nachmittag. Ich brauchte nicht mal einen zusätzlichen Kaffee.

Noch mal Kaffee

Dienstag und Mittwoch durfte ich schon wieder arbeiten. Früh am Morgen mache ich mir meinen ersten Kaffee. Den Zweiten trinke ich im Schnellverfahren. Am Nachmittag war mir schon nicht mehr nach dem braunen Gesöff. Da wollte ich was Kühles. Mit dem Kerl traf ich mich im Biergarten und wir suchten uns ein schattiges Plätzchen.

Man soll es nicht glauben, aber plötzlich war die Woche um. Gestern saß ich bei den Eltern im Garten und dachte über einen Gartenpost nach. So richtig will mir aber nichts einfallen. Ich habe ja noch ein paar Tage Zeit, für den Monatsbeitrag bei Andrea.
Ein kurzer Besuch bei der Wollnerin und ein kühles Bier an der Spree, dann trafen der Kerl und ich Freunde. Geburtstag wurde gefeiert. Ach, das Leben kann so schön sein. (Wenn es da nicht diese schlechten Nachrichten aus der Welt gäbe) Ich husche jetzt noch einmal zu dem Kerl und puste ihm ins Ohr, dann flöte ich, zum wie vielten Male auch immer “Der Kaffee ist fertig”

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


 Ich wünsche dir ein schönes Wochenende

4+

Heiss …, heisser …, Gewitter {Samstagsplausch 23.19}

Heiss …, heisser …, Gewitter

Man, war das heiss diese Woche. So schnell heiss, auf volle Pulle, das wollte ich nun auch wieder nicht. Vor allem, wenn man in einem Hochhaus arbeitet und schon seit Jahren auf eine Klimaanlage wartet. (Leider hat mein Arbeitgeber sämtliche Umbauarbeiten eingestellt.) Vorgestern bin ich, obwohl ich frei hatte, eingesprungen. Eine Kollegin hat es aus den Schuhen geworfen. Lag vielleicht auch ein bisschen am Heiss. Wäre ich mal zu Hause geblieben. Denn als ich meine Schicht beendet hatte und vor das Haus trat, da schüttete es schon. Ein mächtiges Gewitter tobte sich über dem Bezirk aus und sehr viel Wasser platschte auf die Straßen. Es war aber auch besonders heiß an dem Tag. Ich stand da nun und wartete darauf , dass sich das Gewitter wieder beruhigen möchte. Doch es sah nicht so aus, als würde es mir den Gefallen tun. Ergeben habe ich mich in meinem Sommerkleidchen, ohne Regenjacke, auf mein Fahrrad gesetzt und bin in das Gewitter hinausgeradelt. Es war nicht mehr heiss, es war sogar angenehm, durch den strömenden Regen zu fahren.

heisser …,

Es blitzte und donnerte. Ich kam genau eine Kreuzung weit und dann stand ich unter einem großen Balkon. Ein Mann sprang ebenfalls unter den Regenschutz und wir philosophierten über das Gewitter, wie heiss es in den letzten Tagen geworden ist, es wohl noch heisser werden wird diesen Sommer und über die brennenden Wälder um Berlin. Noch ein Mann fand Schutz unter dem Vorbau und auch er wusste einiges zum Wetter zu sagen. Dann schweigen. Weil das Gewitter immer noch nicht nachließ, und die Wassermassen vom Himmel ebenso wenig, beschloss ich dann einfach ins Nasse zu radeln. Der Regen fühlte sich wirklich angenehm an. Und vielleicht war es von Vorteil, dass ich nur ein Sommerkleid anhatte.

Gewitter

Die Straßen waren unglaublich voll und doch war ich schnell unterwegs gewesen. Die Autos standen mehr, als dass sie fuhren. Liegt wohl daran, dass sie in Kreuzberg gerade einige Straßen wegen dem Karneval der Kulturen gesperrt haben. Da wird es bestimmt auch wieder heiss zugehen, an diesem Wochenende. Ich radelte also in einem ordentlichen Tempo an den stehenden Autos vorbei. Gut so, denn auf den Straßen sammelte sich schon reichlich Wasser, welches ich bei fahrenden Autos direkt in die Seite bekommen hätte. Die Pfützen waren so tief, dass die Fahrzeuge bis zur Türkante versanken.

Nicht mehr so heiss…

…war es, als ich in meinem Wohnbezirk ankam. Die Luft hatte sich gut abgekühlt. Unangenehm war es trotzdem noch nicht. Gewundert habe ich mich nur mal wieder, dass es bei uns zu Hause zwar auch geregnet hat, aber nicht in den Mengen, wie in Kreuzberg. Unter den Bäumen waren trockene Stellen zu sehen. Ich war da bestimmt für die Fußgänger ein witziger Anblick, so nass wie ich war. Zu Hause angekommen, verschwand ich erst einmal unter der warmen Dusche.

Der Rest meiner Woche war vollgepackt mit Freundinnen treffen, so wie gestern, da hatten wir Schlemmerstricken, (Du weißt schon, viel essen, quatschen und natürlich Stricken.) Dienstag schauten wir uns den offenen Strickkreis bei Wollen Berlin an, Am Mittwoch waren wir mit Freunden auf dem Rüdesheimer Weinfest. Dabei haben wir unseren Städtetripp geplant und festgemacht. Ach, das Leben kann so wunderbar sein…



Mach dein Leben wunderbar

2+

Nachtdienst {Samstagsplausch 22.19}

Nachtdienst

Meine Woche begann damit, dass ich mir die Nächte um die Ohren schlug. Während die meisten von meinen Leserinnen sicherlich selig und süß schliefen, saß ich am Schreibtisch und vergnügte mich mit Aufgaben, die keiner gerne macht. Nachtdienst, heißt für mich in einer unmöglichen Zeit leben. Und wenn ich wieder ins normale Leben zurückkehre, habe ich ein Jetlag. Ein Nachtdienst- Jetlag. Ein Loch im Kopf. Die Monster haben sich als Kleinkinder immer riesig gefreut, wenn ich in meinem Jetlag gesteckt habe und wir einkaufen gegangen sind. Denn dann durften sie alles was sie sonst nicht bekamen, in den Einkaufskorb legen, ohne das Muttern protestiert hätte. So fühlte ich mich am Anfang der Woche, im und nach dem Nachtdienst, wieder einmal völlig fertig. Trotzdem habe ich einen Post über unser Berliner Wasser online gestellt.

Nach dem Nachtdienst…

…da lief meine Woche eher gemächlich. Ich habe einfach nicht die Kraft, viel Aktion zu zeigen, wenn die verkehrte Zeit in mir steckt. So habe ich nur gelesen oder ein paar Reihen gestrickt. Prompt hatten wir auch wieder einen Feiertag, und noch mehr litt mein Zeitgefühl. Der Kerl freute sich, weil ich endlich mal länger als 10 Stunden geschlafen habe. Vatertag war für ihn auch nie ein Thema, weshalb er den ganzen Tag mit mir verbracht hat. Einen gemütlichen Spaziergang zum Biergarten, haben wir trotzdem gemacht. Ich trinke ganz gerne mal eine Berliner Weisse, mit Schuss. Kennst du das? Schon lange stand keine mehr auf meinem Tisch. Am Donnerstag aber wollte ich die mal wieder trinken. Der Kerl brachte mir eine mit und lachte, dass sie aussehen würde, als hätte jemand Brausepulver hinein gekippt. Und genau so hatte sie auch geschmeckt. Die Brauerei füllt die Weisse inzwischen mit Sirup, direkt in Flaschen ab. So schmeckt die dann auch…einfach furchtbar!

Verwöhnt

Am Freitag habe ich mir einen Verwöhntag gegönnt. Frühstück mit Magda und Carina. Sehr lecker. Leider war die Bäckerin scheinbar schlecht gelaunt. Carina strickt gerade an einem echt schönen Pullover…Danach hatte Magda für ihre Firma, von Spreeradio und Curry36, über hundert Currywürste gewonnen. Die Wurstbraterei rückte mit dem Currywurststand direkt vor die Tür von Magda’s Büro an. Nur passte dass Auto nicht in den Hof. Auf der Straße wollte der Wurstmann nicht grillen, das geht angeblich nicht. Am Ende konnten wir ihn aber überreden und der kostenlosen Currywurst, stand nichts mehr im Wege. Ich genoss eine vegane Currywurst und habe die für extra Gut befunden. Noch nie hatte ich eine Wurst ohne Fleisch, die wirklich geschmeckt hat. Die tat es!

Am späten Nachmittag, traf ich mich dann noch mit Yvonne vom Buchbahnhof. Eine Buchbloggerin, die hier beim Samstagsplausch auch fast immer dabei ist. Wir saßen in einem kleinen Cafè im Nikolaiviertel. Dem Tigertörtchen und haben kleine Schweinerein genascht. Zum Schluss habe ich sie noch überredet mit mir zu Dussman, dem Kulturkaufhaus zu gehen. Ich finde immer wieder ein überwältigender Anblick, so viele Bücher und Kulturelles auf einem Platz zu sehen. Auf dem Weg dorthin noch ein bisschen Sightseeing. Unser Berliner Schloss ist doch fast fertig und sehr eindrucksvoll…

Jetzt lasse ich dich aber auch endlich zu Wort kommen. Gab es diese Woche etwas besonderes bei dir?

Mache dir ein schönes Wochenende

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


2+