Ich bin aus der Zeit gefallen. Ich habe die letzten acht Tage durchgearbeitet. Das passiert manchmal, wenn man nicht aufpasst, wenn ein Monatswechsel ansteht. Die Dienstpläne liegen nicht nebeneinander und die Dienstplanschreiberin sieht nicht, dass ich schon die Tage vorher gearbeitet habe. Oder ich habe einen Dienst übernommen, ohne selber darauf zu achten, dass ich dann so viel im Stück ranklotzen muss.

Aus der Zeit gefallen
Aber was mich noch mehr aus der Zeit fallen lässt ist, dass ich mal wieder zwei Nächte arbeiten musste. Eigentlich verzichte ich liebend gerne auf die durchwachten Nächte. Ich habe nun schon viele Jahre diesen Mist mitgemacht und denke ich habe mir es verdient, dass ich darauf verzichten kann. Mal abgesehen davon, dass ich inzwischen gesundheitliche Schäden davongetragen habe. Dieses Mal habe ich mir gedacht um besser schlafen zu können, schlucke ich doch mal eine Tablette Melatonin. Soll ja nichts schaden, wird behauptet. Nachdem ich Mittags wieder wach wurde, kam ich mir vollkommen verwirrt vor. Ich hatte sowas wie Wortfindungsschwierigkeiten. Ich werde dieses Hilfsmittel auf keinen Fall mehr ausprobieren. Aber immerhin hatte ich mit wundervollen Menschen zusammen Nachtdienst.

Ausgepowert
Ich bin nicht alleine ausgepowert. Viele meiner Kollegen sind einfach fertig. Wir bekommen zwar auch Hilfe aus dem Mitarbeiterpool, aber irgendwie haben wir alle gerade so viele Dienste und das Gefühl viel Zeit auf der Station zu verbringen. Da fließt tatsächlich immer mal wieder ein Tränchen. Nur gut, dass die Kollegen, die da sind sich gegenseitig dann auch trösten können. Es wird irgendwann auch wieder besser, neue Mitarbeiterinnen werden auftauchen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, gell!
Ich hatte mir Vorgenommen, meine vielen Strickprojekte endlich mal wieder in meinem Blog zu zeigen. Die Bilder liegen hier schon auf dem Server und ich müsste eigentlich „nur noch“ ein bisschen Text drumherum schreiben. Doch dafür braucht man auch einen ziemlich freien Kopf. Da ist einfach kein Funke gesprungen und dann wird das nichts. Mal sehen, ob ich die Tage wenigstens schon mal etwas vorschreiben kann. Mein letztes Nadelgeplapper ist immerhin auch schon eine Weile her. (Januar! Echt jetzt?). Wird wirklich Zeit etwas zu schreiben. Sogar mein 12tel Blick ist schon eine Weile her. Ich habe nämlich jetzt ein paar Tage frei, ist ja auch Ostern.
Normalerweise kommen die Monster zu Ostern zu uns. Wir essen dann falschen Hasen. Aber dieses Jahr ist wieder alles anders. Die Jahre verändern sich und irgendwie verschieben sich die Rituale. Vielleicht treffen wir uns im Garten und die Minis dürfen dort ihre ersten Osterhasen suchen gehen. Da kommt dann wieder eine alte Tradition zum Zuge. Vielleicht spielt auch das Wetter mit. Versprochen sind 21° C.
Welche Ostertraditionen hast du? Oder genießt du nur einfach deine freien Tage, deine Familie, die um dich herumschwirrt? Oder ist bei dir alles still und du hörst nur den Vögelchen zu, die draußen einen mega Radau machen? Vielleicht reicht dir an Ostern aber auch einfach nur ein gutes Buch und eine Tasse Tee oder Eierlikör!
Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern
Hallo Andrea,
damals als ich ein Kind war, war Ostern das Highlight des Jahres, mit Eier anmalen, und suchen , Oster-Moos-Nester im Garten bauen, und die Großmutter hatte meist Ostern Geburtstag, wir gingen als Kinder in den Wald gruben Schlüsselblumen und Veilchen aus und pflanzten es in eine kleine Eierschale die auf ein Stück Borke geklebt wurde. Das war das Geburtstagsostergeschenk und jedes Kind sagte auch ein Gedicht auf oder hatte ein Osterhasenbild gemalt. Alles wurde von der Großmutter sehr bewundert und die Bilder auch kommentiert. Sie hatte in ihrer Jugend Kunstgeschichte studiert.
Der Ostergeburtstagstisch war schön gedeckt und dekoriert mit Hasen und Kücken und Schoko-Eiern und Schoko-Maikäfern. Es gab Torte und Kakao.
Es wurden Osterhasenbilderbücher vorgelesen und meist war schönes Wetter und man konnte auf der Veranda sitzen.
Alles lang her, heute bin ich froh, ein Buch lesen und Strickzeug ein schöner alter Film gucken und es ist ruhig und friedlich.
Ich wünsche Dir gute Erholung über die Ostertage und weiterhin viel Nervenkraft für deinen Arbeitsalltag.
Liebe Grüße von Conny
Hallo Andrea,.
wünsche Dir erholsame Ostern nach dieser harten anstrengenden Zeit und hoffe, dass wir uns bald wieder mit Strickzeug sehen.
Viele liebe Grüße
Carmen 😉🧶🐑
Hab friedliche, schöne, erholsame Ostertage – verdient hast Du das allemal.
🐇💚🤗
Carina.
Ich bewundere das Durchhalten von dir und den vielen anderen Beschäftigten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen! Was dieser Schichtdienst mit den Menschen macht sehe ich nicht nur bei meiner Nichte, die seit Karfreitag bis Ostersonntag arbeiten wird, inklusive Bereitschaftsdienst.
Danke für deinen, euren Einsatz!
Genieße die Feiertage mit deiner Familie und lasse es dir gut gehen.
Mit vielen lieben Grüßen
Karin
Du Liebe, das berührt mich, dass bei euch Tränen während der Arbeit an Kranken kommen, weil ihr so gefordert & überlastet seid. Und dann schäme ich mich ein bisschen, dass ich diesem Stress entronnen und alleine entscheiden kann, was ich mir noch zumute. Na ja, diesmal Familie pur, mit allen, die dazu gehören (. inkl. „Neuaufnahmen“ ) an zwei ( verschiedenen ) Tagen und der jüngsten Enkelin für ein paar Ferientage allein bei Oma. Aber ich brauche auch das Gefühl, ab und an mitzubekommen, wie sie „drauf“ sind, um nicht zu viel zu simelieren.
Dir wünsche ich eine wohltuende Familienzeit!
💚lich
Astrid
Guten Morgen liebe Andrea,
ich wünsche dir wunderschöne, geruhsame und sonnige Ostertage. Genieße deine Zeit.
Liebe Grüße vom Niederrhein
Tina
Frohe Osterfeiertage, wünsche ich dir und deiner Familie
(\(\
( -.-)
o_(„)(„) mit munteren Grüßen, Heidrun