Ich will dir von den Monstern erzählen. Als meine Kinder auf die Welt kamen da waren sie für mich kleine Monster, die mir den Schlaf raubten, mich aussogen, mir die Haare vom Kopf fraßen (das sagte mein Großvater auch meiner Schwester und mir nach), meinen Geldbeutel schrumpfen ließen und mir meine Me-Time stahlen. Sie waren einfach kleine Monster. Aber ich liebte all das sehr und ich hätte gerne noch mehr Monster in diese Welt gesetzt.

Von den Monstern
Als Schulkinder waren sie dann anders anstrengend aber man fand immer wieder spannende Augenblicke, die mir gezeigt haben, dass wir auf einem guten Weg waren. Sie wuchsen heran, stellten die Welt immer wieder infrage, testeten ihre Grenzen aus und blieben einfach meine Monster. Immer wieder haben wir unsere Tanzbereiche ausgelotet und eines Tages waren sie sozusagen erwachsen. Aber immer noch waren sie meine Monster. Nicht immer war alles so richtig, was sie taten, aber sie suchten sich einen guten Weg. Sie fanden Monster, die ihnen ähnlich waren und verabschiedeten sich auch wieder von eben diesen. Doch gestern bin ich wach geworden und fand, das aus meinen Monstern eine Kriegerin und ein starker aber friedlicher Ritter geworden waren. Ihre Begleiter sind ihnen gute Seelen, die sie stärken und trösten. Und nun ist es an der Zeit, dass ich sie nicht mehr Monster nennen möchte! Sie sollen ihre eigenen Monster erschaffen und zusehen, dass diese zu wunderbaren Wesen werden können, die das Leben bereichern. ❤️
Friedliche Monster
Wie bin ich eigentlich darauf gekommen meine Kinder Monster zu nennen? Als das Monstermädchen auf die Welt kam, gab es schon ein kleines Monster in der Familie. Bei meiner Schwester im Kinderzimmer gab es schon frühzeitig eine Kiste mit Bilderbüchern für ihren eigenen Monsterjungen. Darunter befand sich ein Buch, das mich immer wieder fasziniert hat: Wo die wilden Kerle wohnen. Das habe ich meinen Monstern auch gerne vorgelesen. Und bei dieser Gelegenheit frage ich mich, wohin dieses Buch wohl verschwunden ist … Aber auch sonst fand ich, dass die Bücher zur Zeit unserer Monster irgendwie monstiger waren.
Mit meiner Schwester zusammen haben wir mit den Nachwuchskünstlern gerne lustige Sachen gemacht und sind auf Entdeckungsreisen gegangen, haben Ausflüge gemacht und wilde Geschichten erzählt. Vielleicht haben aus all diesen Gründen die Kinder den Beinamen Monster erhalten.

Meine Woche
War vielleicht ein bisschen langweilig, oder auch nicht. Spazieren gehen mit dem Hund, Arzttermine, Treffen mit der Tochter um im Kino die Progressiven Nostalgiker zu schauen (Kann man sich ab Ende April bei 3Sat in der Mediathek anschauen). In der letzten Zeit habe ich versucht mal meinen Lesestapel etwas zu reduzieren. Klappt nur mäßig! Dann war es mir wichtig zu meiner Freundin zu fahren und mal ein bisschen zu quatschen. Zwischendurch musste ich mal wieder Geld verdienen gehen, was mir nicht gut bekommen ist, denn da ist einiges los. Kennt jemand eine Krankenschwester -Pfleger, der sich auf eine Kardiologie in Berlin verändern möchte? Wir würden uns über neues Personal mächtig freuen! Das Team ist auch echt cool. Vielleicht gehe ich heute alleine ins Kino und morgen weiß ich noch nicht was wird. Ich habe da gerade ein Strickprojekt im Kopf und noch nicht auf den Nadeln. Ach ich habe einfach nicht genug Stunden übrig!
Jetzt wieder zu dir: Hatten deine Kinder „Kosenamen“ oder vielleicht weißt du, warum deine Eltern dir deinen Spitznamen gaben. Was hältst du davon seinen Kindern einen solchen Spitznamen wie Monster zu geben? Oder bist du Team Immer den echten Namen nennen?
Du kannst deinen Kindern deine Liebe geben, nicht aber deine Gedanken. Sie haben ihre eigenen
Du hast das so schön beschrieben mit deinen Monstern. Dein Beitrag gefällt mir super.
Ein schönes Wochenende wünscht Catrin.
Moin Andrea,
so ein kleines Monster steckt wohl in uns Allen, oder….hihihi
– mein Großer wurde mit der Kurzkoseform seines Vornamen gerufen und der kleine Bruder war von Anfang an der Frosch…
Viel Spaß bei Allem was du so anstellst und pass gut auf dich auf
Schönes Wochenende und liebe Grüße zu dir
Gabi
Guten Morgen liebe Andrea,
da wir ja ein deutsch-englischer Haushalt waren (mein 1. Mann und ich sind seit über 10 Jahren schon geschieden) und immer schon ein bisschen bekloppt, hieß unser Sohne (Nicholas) irgendwann nur noch „Nick the Brick“…. er hat für sein Leben gern Türme & Gebäude gebaut, ob mit Bauklötzen oder aus Lego… lach! Den Namen hat er heute noch oft mit einem Augenzwinkern, wenn wir uns wiedersehen. Nee, auf keinen Fall bin ich die Sorte „nur den richtigen Namen nutzen“ – meine bessere Hälfte und ich geben uns oft absichtlich gegenseitig richtig schlimme und peinliche Namen, die darf ich hier gar nicht aufzählen ;-)))))) „Monster“ find ich auch richtig gut und passend, denn genau so habe ich die ersten Jahre auch empfunden ;-)))
Hab ein schönes Wochenende,
ganz liebe Grüße sendet Dir
Loni xx
Hihi, Monster. Ich habe mich so sehr daran gewöhnt, dass du deine Kinder Monster nennst, dass dieses Wort sich wie ein Eigenname anfühlt und ich die eigentliche Bedeutung vergessen habe. So war es auch bei einer langjährigen Freundin, die übrigens auch in Berlin wohnt. Mit ihr gemeinsam nannten wir unsere Kinder die Missratenen. Und natürlich waren sie genausowenig missraten, wie deine Kinder Monster sind. Sie heißen eben einfach so.
Ich wünsche dir ein erholsames Wochenende. Lesen ist immer gut.
Liebe Grüße
Mira
Jetzt habe ich nen Schimmer von ner Ahnung, weshalb du deine Kinder so nennst… das Meinige hatte immer nur (?) seinen Namen und war nie ein wilder Kerl, obwohl das Buch auch schon aus meiner kinderlosen Vorzeit in meinem Bestand war ( ich sammle bis heute Kinderbücher ). Einen Spitznamen haben bei mir nur die beiden Ms, meine geliebten Enkelinnen. Spitznamen sind in meiner Familie absolut unüblich, aber in seinen letzten Jahren bekam der Herr K. auch einen von mir verpasst, eher ein Kosenamen.
Ich wünschte dir und deinem Team unbedingt Verstärkung, denn mit dir zu arbeiten, stelle ich mir gut vor.
Alles Liebe!
Astrid
Hallo Andrea,
nein „Monster“ nannte ich sie nicht aber es gibt andere Spitznamen.
Das Kinderbuch hatten wir auch…und vielleicht steht es bei der Vita Buecherboerse im Regal…einfach Mal schauen…und ansonsten hoffen wir,dass wir uns bald wiedersehen…
Happy knitting
Carmen 😉🐑🧶