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Halloween vor Jahren, als meine Monster noch recht klein waren (ich glaube die Große war gerade mal 4), war es noch nicht üblich zu Halloween durch die Häuser zu ziehen und nach Süßigkeiten zu betteln. Trotzdem haben meine Schwester und ich uns auf die Strümpfe gemacht und die Lütten, entsprechend der Kleidungsvorschriften zu Halloween, ausgestattet. Die Monster meiner Schwester sind, bis auf wenige Wochen gleich alt, so hatten wir schon eine kleine gruselige Mannschaft zusammen. Sie sahen aber auch allerliebst aus, die Vier. Also wenn man auf Grusel steht!

Berlin hat ja nun bekanntlich eher hohe Häuser, Mehrfamilienhäuser. Vierstöckig und höher. Altbauten und Neubauten. Vor der Stadt und in den “besseren” Bezirken, gibt es natürlich auch Einfamilienhäuser. Aber wir waren in der Altbaugegend unterwegs. Die Monster kletterten munter die Treppen nach oben und klingelten, anfangs etwas ängstlich, dann aber immer mutiger an den Wohnungstüren. Der Großteil der “Belästigten” griff in die Süßigkeitenschublade und war doch erstaunt, was sich da vor seiner Tür tummelte. Einige gerieten allerdings auch aus der Fassung. Aber da waren wir Mütter da, um die “Meckerer” wieder zu beruhigen. Die Ausbeute der Kleinen, hielt für einige Monate vor. Ähmm, bei meinem Monstermädchen… 😉

Halloween Jahre später

Die Monster sind längst erwachsen. Ich halte Jahr für Jahr immer eine gewisse Menge an Süßem bereit, aber noch nie klingelte ein Gespenst oder so an unserer Tür. Wir wohnen in einer Gegend, da gibt es scheinbar keine Kinder. Vor ein paar Jahren waren wir mal zu einer Halloween-Party eingeladen. Die fand zum größten Teil in der Auffahrt des Hauses statt. Es gab genug warmes zu essen und aufwärmende Getränke. Dort war es wirklich wie in Amerika. Die Monster, Gespenster, gruseligen Gestallten, zogen von Haus zu Haus und griffen in üppige Süßigkeitenschalen. Sie trugen verschiedene Erpressungssprüche vor und freuten sich an ihrer Beute.
In der Auffahrt standen selbst geschnitzte Kürbisköpfe und flackerten vor sich hin. Ach, was war das eine schöne Feier. Doch dieses Jahr wird es so eine Feier wahrscheinlich nicht geben. Sicher ist sicher. Obwohl die Verkleideten bestimmt Masken aufsetzen. Ich werde auf jeden Fall mal ein paar Süßigkeiten in eine Schale legen. Vielleicht verirrt sich ein Monster…

Und sonst?

Meine Woche war prall gefüllt. Am Montag waren wir auf der Suche nach einem neuen Auto für den Kerl. Wurden aber nicht fündig. Am Dienstag hatten wir einen Gartentabularasa-Tag. Das heißt, wir haben den Garten der Eltern Winterfest gemacht. Ein hohler Apfelbaum fiel der Säge zum Opfer und viele Stauden wurden abgeschnitten und gestutzt. Ich habe immer noch Muskelkater.
Am Donnerstag genoss ich eine richtig große Runde mit der Schwester und dem Hund durch den Wald. Wir hatten uns so viel zu erzählen, während der Hund überall seine Nase hineinsteckte, dass wir die Zeit fast vergaßen.

Gestrickt habe ich natürlich auch. Eine Jacke ist endlich fertig geworden. Ein neuer Pullover ist angestrickt und der Mohairino Medley ist ein bisschen gewachsen. Ich genieße meinen Urlaub und dass das Wetter mich auf das Sofa zwingt. Auch mein Bücherstapel schrumpft langsam. Ein tolles Buch ist Juno und die Reise zu den Wundern. Irgendwie habe ich gerade einen Faible für Selbstentdeckungsbücher. Das Buch eines Sommers, von Bas Kast habe ich gestern noch zu ende gelesen. Die Rezension ist fast fertig. Heute muss ich dann noch die Bilder für den 12tel Blick machen. Wie sieht es bei dir aus? Halloween oder Sofakuscheln? Aktion oder Abhängen?

Wir kamen auf den Besen her
für Hexen ist das gar nicht schwer
Wenn wir etwas Süßes kriegen,
dann siehst du uns gleich fliegen!

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