Seite wählen

Schlitterbahn {Samstagsplausch 5/26}

31.01.2026 | Samstagsplausch

„Ja, ja…nee, nee,
in Eis und Schnee.

Wir machen dann im Glitzerschnee
’ne Schlitterbahn quer übern See.
Und wenn ihr heimkommt, sagt ihr dann:
Ein‘ schönen Gruß vom Weihnachtsmann. …“

 

Das Lied vom Weihnachtsmann stammt von Fredrik Vahle.

Die Schlitterbahn quer übern See

Ich wette, wenn meine Monster diesen Text lesen, müssen sie gleich grinsen. Der Text oben ist nur ein Auszug aus dem kompletten Lied, das Frederik Vahle meinen Monstern schon früh per Kassettenrekorder vorgesungen hatte. Und obendrein haben sie es in ihrer Grundschule selber mit dem Chor vorgetragen. Ja, ja ich weiß, Weihnachten ist schon vorbei, aber ich liebe dieses Lied einfach und immer wenn ich schon „In Eis und Schnee …“ höre, plappere ich den ganzen Text runter. Wie komme ich nun darauf? Ganz einfach: die Berliner Straßen sind eine einzige Schlitterbahn. Egal wohin du gehst, du schlitterst mindestens einmal über die Straße. Da muss man noch nicht einmal Wasser auf die Straßen kippen. Der Senat hat gestern auch den Gebrauch von Salz erlaubt, nicht mein Ding, aber bevor es noch mehr Schlitterbahnen gibt und noch mehr Bruchstellen in und an Knochen muss man wohl mal zu dieser radikalen Maßnahme greifen.

Nun doch

Nun habe ich doch Vorsätze für das Jahr 2026. Wie jedes Jahr will ich meine Wollekisten schrumpfen. Fällt mir nicht leicht, weil ich immer wieder schöne Wollen geschenkt bekomme. Aber ich bin dran! Ich habe mir sogar ein Jahresprojekt ausgedacht. Im Moment stehe ich noch alleine mit meinen Vorsätzen und meinem Jahresprojekt, aber ich würde mich nicht wundern, wenn meine Challenge Zuwachs bekommt.
Mein Vorsatz mein Bullet Journal wieder ausgiebiger zu nutzen schwächelte schon nach der zweiten Woche. Mich Abends noch einmal hinzusetzen und meinen Tag aufzuschreiben, passt irgendwie nicht in meinen Lebensrhythmus. Immer denke ich, da kommt noch was hinterher und dann gehe ich schon ins Bett. Mache ich morgen, übermorgen und dann habe ich vergessen, was ich aufschreiben wollte.

Hast du einen Tipp, wie ich da besser mit umgehen kann? Oder was meinst du, kann das weg?
Diese Woche war irgendwie seltsam. Ein bisschen arbeiten und danach den Rücken dehnen und pflegen, denn der schmerzt im Moment wieder ungemein. Ich stehe wie ein Dinosaurier vom Stuhl auf. Wenn ich dann losgehe, richte ich mich langsam auf. Ich mache sozusagen die Evolution einmal komplett durch. Bis ich mich wieder hingesetzt habe, dann geht das ganze von vorne los. Am Mittwoch kam dann noch ein gemeiner Schmerz in den Rippen dazu, dass wenn ich tief einatme, oder eine bestimmte Bewegung mache, ich sofort aufschreie. Dabei muss ich am Wochenende doch fit sein, der Kerl bekommt einen Überraschungstag geschenkt. Ich habe mich schon mit Schmerzmitteln und Dehnübungen versucht aus der Schmerzfalle zu befreien. Und so langsam wird es wieder besser.

Meine Fragen von heute: Hast du einen Tipp, wie ich besser damit mit umgehen kann meinen Tag festzuhalten? Was machen deine Vorsätze? Ich wünsche dir auf jeden Fall einen schlitterbahnfreien Tag und vielleicht ein bisschen Sonne. (Die macht sich bei uns wirklich rar)

Das Leben ist wie der Eiskunstlauf: Es besteht aus Pflicht und Kür, und oft fällt die Entscheidung bei der Pflicht

(Gustav Knuth)

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


9 Kommentare

  1. Sabine

    Lustig, den Frederic Vahle sehe ich ab und zu, der wohnt im Nachbarort 🙂

    Mir fällt es auch immer schwer, jeden Abend dran zu denken, in mein „one line a day“ Journal zu schreiben. Ich denke, eine gute Routine, zB jeden Abend nach dem Essen oder vor dem Zähneputzen, macht es. 70 Wederholungen braucht der Mensch angeblich, bis es sitzt.

    Alles Gute für Deinen Rücken da hilft wohl nur fleißig Gymnatik, wo wir wieder bei den Wiederholungen von oben wären…

    Liebe Grüße Sabine (Fritzi)

    Antworten
  2. Mira

    Liebe Andrea, du bist ncht allein mit deinen Vorsätzen und dem Jahresprojekt. Ich bin da ganz bei dir. Für die Sockenstrickerei habe ich mich in Ravelry der Gruppe „Stricken statt klicken“ angeschlossen, 12 Knäule in nummerierte Tütan verpackt und bereits das Knäul für den Januar zu Socken verarbeitet und das Knäuel für den Februar {die Nummern werde immer am 25. des Vormonats gezogen} angetrickt.
    Eine Patchdecke habe ich auch zu liegen. Die habe ich letztes Jahr mit viel Elan begonnen und wollte sie bis Weihnachten fertig haben. Der Elan kam im Juni völlig zum Erliegen, soll aber in diesem Jahr wieder aufflammen.
    Und mein 12-tel hatte das gleiche Schicksal wie deiner, obwohl ich ihn in diesem Jahr nicht wiederbeleben werde, weil ich noch nicht weiß, was mich dienstlich ab April erwartet und wo ich dann sein werde.
    Zum Bujo kann ich dir kaum Tipps geben. Ich führe kein echtes, sondern schreibe oder klebe Erinnerungen in mein Kalenderbuch {A5} Das halte ich meist auch nur im
    Januar durch. Allerdings blogge ich mittlerweile fast täglich, so dass Erinnerungen wenigstens digital festgehalten werden.
    Für deinen Rücken wünsche ich dir alles Gute, damit der Überrschungstag bgelingt und es keine bösen Überraschungen gibt.
    Von Herzen alles Gute wünscht
    die Mira

    Antworten
  3. Agnes

    Liebe Andrea,
    die Begebenheiten des Tages am Abend notieren – nein, für mich wäre das nichts…Ich habe schon oft gedacht, ich sollte zumindest festhalten, was und für welchen „Mandanten“ ich (ehrenamtlich) in der Woche was geschrieben oder ansonsten gemacht habe. Aber abends bin ich müde und aufschreiben, selbst wenn es sich um die Einkaufsliste handelt, das ist nicht meins. Und am Ende der Woche muss ich wirklich scharf nachdenken, um mich an alle Tätigkeiten der Woche zu erinnern. Meistens bekomme ich es nicht alles zusammen, die Woche ist vorüber, die Arbeit gemacht, warum soll ich es dann noch schriftlich festhalten – macht noch mehr Arbeit. Ich gehe die Woche und die einzelnen Personen im Kopf durch ……..so hat jeder sein System.
    Auch hier im Münsterland war es teilweise glatt, besonders die Nebenstraßen, weil die nicht gestreut werden.
    Ich wünsche dir gute Besserung für deinen Rücken. Leider ist der Rücken so ein Problem, mal geht es gut und mal schlecht, ich weiß wovon ich rede. Leider ist deine Arbeit auch nicht förderlich für deinen Rücken. Aber was soll man machen,
    liebe Grüße
    Agnes

    Antworten
  4. Ulrike

    Erst mal gute Besserung für deinen Rücken. Mit dem Aufschreiben habe ich es gar nicht, ich habe auch nie Tagebuch geschrieben. Vor einigen Jahren habe ich mir mal eine App gekauft für ein elektronisches Tagebuch, da steht aber gefühlt nur an 5 Tagen überhaupt was drin. Für mich ist das „ich muss ein Bullet Journal schreiben“ irgendwie ein Hype. Wenn es nicht zu einem passt warum dann machen? Oder es wie Catrin machen, das Bullet Journal als Buch für die besonderen Momente nutzen und die unabhängig von der Tageszeit einfach notieren.

    Antworten
  5. Neufeld Monika

    Liebe Andrea, Krefeld ist wohl das kleine gallische Dorf. Während selbst hier in der Nähe Schnee gefallen und auch liegen geblieben ist, waren hier diese Woche am Morgen mal gerade die Dächer und Wiesen weiß und das war zwei Stunden später auch weg. Also, ich bin nicht bös drum, bin kein Winterkind, äh Freund.

    Bei dem Lied mit Signalwirkung musste ich sehr schmunzeln, denn so eins habe ich auch. Bei mir ist es der Satz „zu spät“ und schon singe, denke oder summe ich: „Zu spät, zu spät zum Gänseblümchen pflücken…“ von der CD von Ritter Rost, dem Musical, das wir zum Abschluss der Grundschulzeit aufgeführt haben. 🙂

    Beim Bullet Journal bin ich raus, ich habe das nie länger als eine Woche im neuen Jahr durchgehalten, noch nicht mal im schnöden Taschenkalender. Den habe ich aber seit einigen Jahren auch schon nicht mehr. Da bin ich , sind wir total digital unterwegs.

    Und Strickpläne habe ich reichlich, genau wie Wolle, und ob ich jemals meinen kompletten Stash abbaue, bezweifele ich. Das ist ja oft ein Kompromiss: Erst das Garn zu haben und danach erst eine passende Anleitung zu suchen. Damit habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, oft waren es dann trotz viel Arbeit ungeliebte Teile.
    LG, und ein schönes Wochenende, Monika (aka Lilamalerie)

    Antworten
  6. Karin Be

    Oje, der Rücken! Meiner wartet auf die fähigen Hände von Osteopathen und Orthopäden, so die Versicherung die Kosten übernimmt.
    Statt abends am Tagerückblick zu feilen räume ich inzwischen lieber die Spüle auf, bevor ich ins Bett gehe. Aber ich führe einen Papierkalender, in dem ich meine Termine und Vorhaben plane. Ohne Schnickschnack und Schönschrift.
    Deinem Rücken alles Gute und einen schönen Überraschungstag wünscht
    mit vielen Grüßen
    Karin

    Antworten
  7. Gaby

    Auch dir ein wunderschönes , schlitterfreies Wochenende, liebe Andrea.
    Dieser Winter hat es wahrlich in sich, hoffentlich geht ihm bald die Puste aus.
    Ein Bullet Journal zu führen ist immer eine gute Idee, so kann ich die Dinge
    aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Außerdem schreibe ich mir
    manches sprichwörtlich von der Seele. Die Einträge müssen nicht ellenlang
    sein, an manchen Tagen reicht auch nur ein Wort, ein Foto, eine Eintrittskarte.
    Liebe Grüße
    Gaby

    Antworten
  8. Catrin

    Guten Morgen,
    nach dem Lied musste ich doch gleich mal suchen, das war mir völlig unbekannt bis heute. Dabei liebe ich Weihnachtslieder und singe sie am liebsten laut mit (wenn mich niemand hört). Zum Tagesrückblick am Abend kann ich dir leider auch keinen Tipp geben. Mir geht es nämlich genauso. Ich nehme mir immer zu Beginn eines Jahres vor, es besser zu machen. Dann hake ich die erledigten to do‘s ab und bin fertig. Ganz selten schreibe ich mir mal Dinge auf, die mich sehr bewegt haben. 🙈
    Zum Glück sind wir nicht so sehr geschlittert wie ihr. Es haben aber alle Berliner für die dienstliche Versammlung am Donnerstag abgesagt aus wetterbedingten Gründen und weil keine Züge fuhren. Ich drücke die Daumen, dass ihr bald wieder stand- und lauffesten Boden unter den Füßen habt.
    Liebe Grüße Catrin.

    Antworten
  9. Astrid Kahmen

    Das kann frau sich hier im Westen gar nicht vorstellen: Schlitterbahnen auf den Straßen! Aber das Lied von Frederik Vahle hab ich sofort im Ohr. Dabei jährt sich morgen der Tag zum 11. Mal, dass ich in den Ruhestand ging… Manchmal vermisse ich die Kinder und überhaupt vermisse ich viel.
    Dass du am Ball bleibst beim Aufschreiben? Ich hab auch keine Idee außer Disziplin. Meinen ( sinnvollen ) Gewohnheitsträcker habe ich in diesem Monat auch geschlabbert. Und Rückeping im weitesten Sinne plagt mich auch. Da haben wir also was gemeinsam….
    Ich hoffe, die Überraschungsaktion für deinen Mann bringt Freude!
    Alles Liebe!
    Astrid

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert