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Käsekuchen {Samstagsplausch 3/26}

17.01.2026 | Samstagsplausch

Käsekuchen geht doch immer, oder? Und vor allem, wenn man den mit einer lieben Freundin in einem Café schnabulieren kann. Dazu einige nette Gespräche und einen guten Kaffee. Und schon ist der Nachmittag gerettet. Diese Woche hatte ich das Gefühl, ich hätte gerne einen solchen Nachmittag an jedem Nachmittag gehabt. Die Tage auf der Station waren einfach nur anstrengend. Nicht das große C macht uns mehr den Ärger, es ist jetzt die alte und bekannte, sich immer wieder neu erfindende Grippe, die uns das Leben als Krankenschwester schwer macht. Das Sahnehäubchen zu einer Infektionskrankheit mit Isolationshintergrund sind die dementen Patienten, die ständig ihr Zimmer verlassen, die einfach nicht verstehen wollen, dass die nicht Infizierten keinen Wert auf Ansteckung legen. Und dann sind da die Isolierten, die sich zu Tode langweilen und das Pflegepersonal ständig herbeiklingeln.

Käsekuchen und Nebelwand

Nach dem Dienst schrieb mich eine Freundin an, sie würde in der City sein. Sie würde zu einem meiner liebsten Wollläden gehen und vielleicht hätte ich Lust mich dort mit ihr spontan zu treffen. Liegt ja sozusagen auf dem Weg. Und klar will ich. Beim Wollesuchen habe ich sie gerne unterstützt und am Ende hatte sie ihr Projekt mit einem zufriedenen Bild beendet. Ich finde es cool. Sie wird es bestimmt zeigen!
Aber einfach so nach Hause fahren wollten wir dann auch nicht. Wie wäre es mit einem netten Käffchen und einem Stück Kuchen? Dass gleich um die Ecke ein toller Kuchenladen ist, der ganz besondere Käsekuchen verkauft, das wusste ich nicht, aber dass da Cafés sind, das war mir bewusst. Ich hatte mein Strickzeug mitgenommen und bestimmt hätten wir ein paar Reihen gestrickt. Aber wir haben so viel geschwatzt, dass wir nicht dazu gekommen sind.

Den ganzen Tag war es schon grau und trüb. Und nicht nur das, es war so nebelig, dass man wirklich nicht viel Dächer gesehen hat. Ich arbeite im siebten Stock und man hat einen wunderbaren Ausblick über die Mitte der Stadt, aber an diesem Tag haben wir fast gar nichts gesehen. An der Gedächtniskirche am Kudamm sah man kaum noch die Hochhäuser. Dafür gab es einen Harry Potter Abend, an dem die Dementoren um die Gedächtniskirche flogen. Bei dem Nebel einfach gruselig, als hätten die Initiatoren es gewusst, dass eine Nebelwand die Stadt verschlucken würde. (Morgenpost)

Am nächsten Tag war der ganze Spuk auch schon wieder vorbei. Nur der Spuk im Krankenhaus ist mir geblieben. Aber zum Glück habe ich nun ein paar Tage frei und vielleicht wird alles besser, wenn ich wieder arbeiten gehe. (Die Hoffnung stirbt zuletzt, oder?) Zurück zum Käsekuchen. Ich liebe guten Käsekuchen. Am besten er ist fluffig und nicht zu fest. Ich mag Keksboden und NewYorkCheeseCake genauso wie Käsekuchen mit Baiser … Was ich nicht mag, sind Käsekuchen mit Obst drin. Wie sieht das bei dir aus? Käsekuchen oder doch lieber Krümelkuchen, oder gar kein Kuchen? Vielleicht sollte ich mal eine Käsekuchenchallenge machen 😄

Kein Weg ist lang, mit einem Freund an der Seite

Japanische Weisheit

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16 Kommentare

  1. Lene

    Käsekuchen mit Freundin, was für eine tolle Kombi, liebe Andrea! Der schmeckt zwar immer und überall, aber mit einem netten neben sich, ist es ein einmalig schöner Genuss!!!
    Möge Deine neue Woche ganz schöne Momente für Dich bereit halten – sei lieb gegrüßt von Lene

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  2. Rosa Henne

    Käsekuchen und Freundin, es gibt nichts Besseres, liebe Andrea ;-)). Ich wünsche dir ein paar entspannte und geruhsame Tage, dass du wieder viel Kraft schöpfen kannst für deine anstrengenden Dienste.
    Hab noch einen schönen Sonntagabend!
    Liebe Grüße
    Ingrid

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  3. Gaby Kipper

    Da bringst du mich auf eine Idee, liebe Andrea. Käsekuchen perfekt!
    Hab ein schönes Wochenende, liebe Grüße
    Gaby

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  4. Britta

    Hallo Andrea,
    gestern hatte ich keine Zeit für einen Kommentar und habe mich nur verlinkt. Darum bin ich heute noch mal hier.
    Wolle und Käsekuchen sind eine wunderbare Ablenkung von dem, was gerade „auf der Arbeit“ anstrengend ist.
    Ich wünsche dir ein paar erholsame freie Tage
    Liebe Grüße
    Britta

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  5. Carmen

    Hallo Andrea,
    ja Käsekuchen ist mein Liebling…und am Donnerstag im KAFFEE ! war er sehr fluffig…backe aber auch bald Mal einen…Quark ist schon gekauft…
    ansonsten komm gut durch die harte Zeit…
    Viele Grüße
    Carmen 😋🧶🐑

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  6. Claudia

    Hallo Andreas,

    ich liebe auch Käsekuchen, am liebsten ganz klassisch ohne viel Schickschnack. Wenn ich in ein Café gehe, ist Käsekuchen immer meine erste Wahl.
    Schöne freie Tage, wünsche ich dir.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    Antworten
  7. Betty

    Moin Andrea,
    ja gefühlt ist GANZ Berlin von der Infektion betroffen 😦 auch die Kitas sin schwer betroffen.
    Ich liebe übrigens DEINEN Weihnachtlichen Käsekuchen (mit Karamell Sauce) 😘
    Erhol Dich gut und auf bald
    Liebe Grüße Betty

    Antworten
  8. Ursula

    Der dichte Nebel ist jetzt hier im Süden angekommen. Käsekuchen in allen Variationen und ein lecker Kaffee da kann ich nicht nein sagen.
    Genieße Deine freien Tage.
    LG
    Ursula

    Antworten
  9. Catrin

    Guten Morgen,
    ich liebe auch Käsekuchen, schon immer und am meisten den nach dem Rezept meiner Mama. Den könnte ich auch mal wieder backen.
    Ein schönes Wochenende und angenehme freie Tage wünscht Catrin.

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  10. nina wippsteerts

    Es gibt ja so viele verschiedene Käsekuchen. Und dann auch noch gebacken oder ungebacken (sozusagen Frischkäsekuchen)
    Deine berufliche Situation ist und bleibt eine Herausforderung 🤗
    Liebe Grüße
    Nina

    Antworten
  11. Astridka

    Ich gehöre zu Fraktion „Käsekuchen, nein danke“. Ich liebe Linzer Torte. – Ich kann mir gut vorstellen, wie belastend es bei euch zugeht, wenn demente Menschen untergebracht werden müssen. Habe das bei meinen letzten beiden Krankenhausaufenthalten ja selbst mitertragen müssen und war froh, dem entfliehen zu können. Beim letzten Mal erzählte man mir auf der Station, dass alle Einzelzimmer mit ihnen belegt sind, um die Mitpatienten zu schonen. Aber auch da gibt es Grenzen. Menschen wie euch kann man nicht genug dankbar sein.
    Alles Liebe!
    Astrid

    Antworten
  12. Karin Be

    Ich gehöre zur Gruppe „keinen Kuchen, bitte“ und das von klein auf. Die einzige Ausnahme war der Quarkkuchen einer Großmutter, oder der Apfel-Streuselkuchen schlesischer Art der anderen Großmutter.
    Ich ziehe nach wie vor meinen Hut vor allen Menschen, die wie du in der Pflege arbeiten! Genieße deine freien Tage,
    mit vielen lieben Grüßen
    Karin

    Antworten
  13. Neufeld Monika

    Liebe Andrea, ich bin ein großer Fan von NY-Cheesecake, der ist platter und kompakter und ich habe da zwei Lieblingsrezepte. Bei einem kommt ein Salted Caramel-Topping hinterher drauf, bei dem anderen wird Himbeer-Marmelade vor dem Backen in Schlieren drauf verteilt.
    Alles total light!! 😉

    Das hört sich ja nach einer anstrengenden Woche bei dir an. Wie schön, dass du sie beim Treffen mit der Freu din ausklingen lassen konntest.
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße, Monika

    Antworten
  14. Pia

    Zum Glück hat sich der dichte Nebel bei uns seit gestern gelichtet bei uns am See. Ich wundere mich immer, wenn ich lese dass bei euch in den Cafés gestrickt werden darf! Bei uns würde man wohl aufgefordert das Lokal zu verlassen! Wenn ich Käsekuchen höre, denke ich sofort an unsere Käsekuchen mit Käse und Pikant, Den Käsekuchen der dir so Mundet heisst bei uns Quarktorte.
    L G Pia

    Antworten
  15. Regula

    Bei uns heisst Käsekuchen Quarktorte. Ich bin deshalb im ersten Moment immer verwirr, wenn ich Käsekuchen lese, denn das ist etwas anderes. Mir schmeckt Quartorte in allen Variationen, gebacken oder ungebacken mit Gelatine, auch mit Früchten. Liebe Grüsse von Regula

    PS. Geniess deine freien Tag!

    Antworten
  16. Yvonne

    Hallo Andrea,

    dann wünsche ich dir schöne freie Tage. Spätestens, wenn das Wetter wieder besser wird, dann wird bestimmt auch alles andere besser.
    Das mit der Demenz kenne ich auch nur zu gut. Ich habe ja eine Zeit lang mit meiner dementen Oma zusammen gelebt. Auch wenn man sich immer wieder sagt, dass die ja nichts dafür können, denn es ist ja nicht das nicht verstehen wollen, sondern das nicht verstehen können, ist es manchmal sehr anstrengend und geht an die Substanz.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    LG
    Yvonne

    Antworten

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