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Unterwegs in der Stadt {Samstagsplausch 25.19}

Unterwegs in der Stadt

Ich genieße es immer wieder, ein paar Tage frei zu haben. Dann schwinge ich mich gerne auf mein Fahrrad und genieße meine Stadt. Aber bitte, immer recht vorsichtig, denn die Radwege in unserer Stadt sind nicht überall wirklich sicher. Das habe ich diese Woche wieder mehrfach feststellen müssen. Ohne Warnweste am Abend, bin ich keinesfalls unterwegs. Und der Helm… natürlich.

Meistens kenne ich die Wege, wenn ich unterwegs bin. Nur gestern bin ich einmal quer durch unsere Stadt gefahren. Eine Strecke, die ich bisher noch nicht genutzt habe. Ich nutze gerne eine App, die sich besonders mit Rad- und Wanderwegen auskennt. Das macht viel aus, denn mit dem Rad  kann man so viele Abkürzungen fahren. So habe ich also gestern eine Strecke durch die Stadt genommen, die mir eher unbekannt war und wurde sehr überrascht. Berlin hat einen tollen Stadt-aufbau. Große Straßen liegen wie Ringe um die Mitte unserer Stadt und strahlenförmig gehen große Verbindungsstraßen von der Mitte der Stadt in die Außenbezirke. Meine Strecke führte von Osten nach Nordwesten und mein Navi führte mich am Wasser entlang und ließ mich neue Wohnhäuser bestaunen, die der Normalverdiener sich niemals leisten werden kann. Aber schön anzusehen sind sie doch. Der Normalo, darf immerhin auf den Wegen wandeln, um einen Blick auf die Hochherrschaftlichen werfen zu können. Nein, ich bin nicht voreingenommen, nur traurig, dass immer weniger Menschen sich den Wohnwunsch erfüllen können.

Ich schweife von meinem Unterwegs ab…

Ich war also unterwegs und staunte. Genoss das schöne Wetter, denn es war nicht zu heiß. Von Kreuzberg nach Tegel. Den Blick rotierend, wie der eines Touristen. Ich war versucht zu bremsen, um mich umzuschauen. Aber ich hatte eine Verabredung. Ich traf mich mit Betty und Marion. Endlich das Geburtstagsessen für Marion einlösen. Ich fand es sehr lecker und zum Schluss waren wir noch ein Eis essen und danach am Tegeler See. Eine kleine Fotosession. Ich bin gespannt, welche Bilder Marion am Ende nutzen wird.

Zurück durch die Stadt

Diese Strecke kannte ich schon und sie lief durch einen tollen Wald, immer am Wasser entlang. Berg hoch und Berg runter, flitze ich mit durchschnittlich 10 KmH durch die Stadt. 17 km in 45 Minuten! Und Abends kann ich auch auf der Straße fahren, ohne von Autofahrern angehupt zu werden. Radfahrer, die auf Straßen fahren, sind nicht gerne gesehen.

Das war nur ein Tag in meiner Woche. Wie waren deine Tage. Hast du etwas erlebt? Übrigens sammel ich immer noch jeden Monat Bücher in meinem Lesezimmer. Schau mal vorbei. Es ist schon eine tolle Sammlung zusammen gekommen.

Carpe diem

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4+

Der Kaffee ist fertig {Samstagsplausch 24.19}

Der Kaffee ist fertig

Ich habe mir gerade einen Kaffee gemacht. Und dem Kerl ins Ohr geflötet “Der Kaffee ist fertig”. Was glaubst du, was der dann gemacht hat? Er hat sich noch einmal umgedreht. Ja, er liegt noch im Bett… Ich werde ihm bei meiner zweiten Tasse dann noch einmal ins Ohr flüstern “Der Kaffee ist fertig!” Vielleicht kann ich ihn dann doch noch dazu bewegen, aufzustehen. Wobei ich es doch sehr genieße, alleine auf der Terrasse zu sitzen und dem Vogelpiepsen zu lauschen. Die Miezekatzen sind meine stillen Begleiter und ich kann mich meinem Gestricksel oder/und meinem Buch widmen.

Magst du einen Kaffee?

Ich bin nicht mehr ganz so süchtig nach Kaffee, aber ohne meine zwei Tassen am Morgen fühle ich mich nicht gut. Ich weiß, viele sind eher die Teeliebhaber. Kann ich akzeptieren. Dann bitte, einen Tee für dich. Ich will dir von meiner Woche erzählen.
Am letzten Wochenende schlug ich mir wieder die Nächte um die Ohren. Jetzt habe ich ein bisschen Ruhe, bis ich wieder Nachts zum Einsatz komme…Wieder hatte ich ein Loch in meinem Zeitkontinuum (Kopf). Aber das habe ich mit einem Trick recht schnell behoben. Wir haben Freunde zum Grillen im Garten eingeladen. Da blieb mir keine Zeit um über meine Wehwehchen nach zu denken. Es war ein lustiger Nachmittag. Ich brauchte nicht mal einen zusätzlichen Kaffee.

Noch mal Kaffee

Dienstag und Mittwoch durfte ich schon wieder arbeiten. Früh am Morgen mache ich mir meinen ersten Kaffee. Den Zweiten trinke ich im Schnellverfahren. Am Nachmittag war mir schon nicht mehr nach dem braunen Gesöff. Da wollte ich was Kühles. Mit dem Kerl traf ich mich im Biergarten und wir suchten uns ein schattiges Plätzchen.

Man soll es nicht glauben, aber plötzlich war die Woche um. Gestern saß ich bei den Eltern im Garten und dachte über einen Gartenpost nach. So richtig will mir aber nichts einfallen. Ich habe ja noch ein paar Tage Zeit, für den Monatsbeitrag bei Andrea.
Ein kurzer Besuch bei der Wollnerin und ein kühles Bier an der Spree, dann trafen der Kerl und ich Freunde. Geburtstag wurde gefeiert. Ach, das Leben kann so schön sein. (Wenn es da nicht diese schlechten Nachrichten aus der Welt gäbe) Ich husche jetzt noch einmal zu dem Kerl und puste ihm ins Ohr, dann flöte ich, zum wie vielten Male auch immer “Der Kaffee ist fertig”

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 Ich wünsche dir ein schönes Wochenende

4+

Heiss …, heisser …, Gewitter {Samstagsplausch 23.19}

Heiss …, heisser …, Gewitter

Man, war das heiss diese Woche. So schnell heiss, auf volle Pulle, das wollte ich nun auch wieder nicht. Vor allem, wenn man in einem Hochhaus arbeitet und schon seit Jahren auf eine Klimaanlage wartet. (Leider hat mein Arbeitgeber sämtliche Umbauarbeiten eingestellt.) Vorgestern bin ich, obwohl ich frei hatte, eingesprungen. Eine Kollegin hat es aus den Schuhen geworfen. Lag vielleicht auch ein bisschen am Heiss. Wäre ich mal zu Hause geblieben. Denn als ich meine Schicht beendet hatte und vor das Haus trat, da schüttete es schon. Ein mächtiges Gewitter tobte sich über dem Bezirk aus und sehr viel Wasser platschte auf die Straßen. Es war aber auch besonders heiß an dem Tag. Ich stand da nun und wartete darauf , dass sich das Gewitter wieder beruhigen möchte. Doch es sah nicht so aus, als würde es mir den Gefallen tun. Ergeben habe ich mich in meinem Sommerkleidchen, ohne Regenjacke, auf mein Fahrrad gesetzt und bin in das Gewitter hinausgeradelt. Es war nicht mehr heiss, es war sogar angenehm, durch den strömenden Regen zu fahren.

heisser …,

Es blitzte und donnerte. Ich kam genau eine Kreuzung weit und dann stand ich unter einem großen Balkon. Ein Mann sprang ebenfalls unter den Regenschutz und wir philosophierten über das Gewitter, wie heiss es in den letzten Tagen geworden ist, es wohl noch heisser werden wird diesen Sommer und über die brennenden Wälder um Berlin. Noch ein Mann fand Schutz unter dem Vorbau und auch er wusste einiges zum Wetter zu sagen. Dann schweigen. Weil das Gewitter immer noch nicht nachließ, und die Wassermassen vom Himmel ebenso wenig, beschloss ich dann einfach ins Nasse zu radeln. Der Regen fühlte sich wirklich angenehm an. Und vielleicht war es von Vorteil, dass ich nur ein Sommerkleid anhatte.

Gewitter

Die Straßen waren unglaublich voll und doch war ich schnell unterwegs gewesen. Die Autos standen mehr, als dass sie fuhren. Liegt wohl daran, dass sie in Kreuzberg gerade einige Straßen wegen dem Karneval der Kulturen gesperrt haben. Da wird es bestimmt auch wieder heiss zugehen, an diesem Wochenende. Ich radelte also in einem ordentlichen Tempo an den stehenden Autos vorbei. Gut so, denn auf den Straßen sammelte sich schon reichlich Wasser, welches ich bei fahrenden Autos direkt in die Seite bekommen hätte. Die Pfützen waren so tief, dass die Fahrzeuge bis zur Türkante versanken.

Nicht mehr so heiss…

…war es, als ich in meinem Wohnbezirk ankam. Die Luft hatte sich gut abgekühlt. Unangenehm war es trotzdem noch nicht. Gewundert habe ich mich nur mal wieder, dass es bei uns zu Hause zwar auch geregnet hat, aber nicht in den Mengen, wie in Kreuzberg. Unter den Bäumen waren trockene Stellen zu sehen. Ich war da bestimmt für die Fußgänger ein witziger Anblick, so nass wie ich war. Zu Hause angekommen, verschwand ich erst einmal unter der warmen Dusche.

Der Rest meiner Woche war vollgepackt mit Freundinnen treffen, so wie gestern, da hatten wir Schlemmerstricken, (Du weißt schon, viel essen, quatschen und natürlich Stricken.) Dienstag schauten wir uns den offenen Strickkreis bei Wollen Berlin an, Am Mittwoch waren wir mit Freunden auf dem Rüdesheimer Weinfest. Dabei haben wir unseren Städtetripp geplant und festgemacht. Ach, das Leben kann so wunderbar sein…



Mach dein Leben wunderbar

2+

Nachtdienst {Samstagsplausch 22.19}

Nachtdienst

Meine Woche begann damit, dass ich mir die Nächte um die Ohren schlug. Während die meisten von meinen Leserinnen sicherlich selig und süß schliefen, saß ich am Schreibtisch und vergnügte mich mit Aufgaben, die keiner gerne macht. Nachtdienst, heißt für mich in einer unmöglichen Zeit leben. Und wenn ich wieder ins normale Leben zurückkehre, habe ich ein Jetlag. Ein Nachtdienst- Jetlag. Ein Loch im Kopf. Die Monster haben sich als Kleinkinder immer riesig gefreut, wenn ich in meinem Jetlag gesteckt habe und wir einkaufen gegangen sind. Denn dann durften sie alles was sie sonst nicht bekamen, in den Einkaufskorb legen, ohne das Muttern protestiert hätte. So fühlte ich mich am Anfang der Woche, im und nach dem Nachtdienst, wieder einmal völlig fertig. Trotzdem habe ich einen Post über unser Berliner Wasser online gestellt.

Nach dem Nachtdienst…

…da lief meine Woche eher gemächlich. Ich habe einfach nicht die Kraft, viel Aktion zu zeigen, wenn die verkehrte Zeit in mir steckt. So habe ich nur gelesen oder ein paar Reihen gestrickt. Prompt hatten wir auch wieder einen Feiertag, und noch mehr litt mein Zeitgefühl. Der Kerl freute sich, weil ich endlich mal länger als 10 Stunden geschlafen habe. Vatertag war für ihn auch nie ein Thema, weshalb er den ganzen Tag mit mir verbracht hat. Einen gemütlichen Spaziergang zum Biergarten, haben wir trotzdem gemacht. Ich trinke ganz gerne mal eine Berliner Weisse, mit Schuss. Kennst du das? Schon lange stand keine mehr auf meinem Tisch. Am Donnerstag aber wollte ich die mal wieder trinken. Der Kerl brachte mir eine mit und lachte, dass sie aussehen würde, als hätte jemand Brausepulver hinein gekippt. Und genau so hatte sie auch geschmeckt. Die Brauerei füllt die Weisse inzwischen mit Sirup, direkt in Flaschen ab. So schmeckt die dann auch…einfach furchtbar!

Verwöhnt

Am Freitag habe ich mir einen Verwöhntag gegönnt. Frühstück mit Magda und Carina. Sehr lecker. Leider war die Bäckerin scheinbar schlecht gelaunt. Carina strickt gerade an einem echt schönen Pullover…Danach hatte Magda für ihre Firma, von Spreeradio und Curry36, über hundert Currywürste gewonnen. Die Wurstbraterei rückte mit dem Currywurststand direkt vor die Tür von Magda’s Büro an. Nur passte dass Auto nicht in den Hof. Auf der Straße wollte der Wurstmann nicht grillen, das geht angeblich nicht. Am Ende konnten wir ihn aber überreden und der kostenlosen Currywurst, stand nichts mehr im Wege. Ich genoss eine vegane Currywurst und habe die für extra Gut befunden. Noch nie hatte ich eine Wurst ohne Fleisch, die wirklich geschmeckt hat. Die tat es!

Am späten Nachmittag, traf ich mich dann noch mit Yvonne vom Buchbahnhof. Eine Buchbloggerin, die hier beim Samstagsplausch auch fast immer dabei ist. Wir saßen in einem kleinen Cafè im Nikolaiviertel. Dem Tigertörtchen und haben kleine Schweinerein genascht. Zum Schluss habe ich sie noch überredet mit mir zu Dussman, dem Kulturkaufhaus zu gehen. Ich finde immer wieder ein überwältigender Anblick, so viele Bücher und Kulturelles auf einem Platz zu sehen. Auf dem Weg dorthin noch ein bisschen Sightseeing. Unser Berliner Schloss ist doch fast fertig und sehr eindrucksvoll…

Jetzt lasse ich dich aber auch endlich zu Wort kommen. Gab es diese Woche etwas besonderes bei dir?

Mache dir ein schönes Wochenende

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2+

Schluss mit dem frieren {Samstagsplausch 21.19}

Ich will nicht mehr frieren

Ich liebe es, wenn ich draußen auf der Terrasse sitzen kann und nicht mehr frieren muss. Es wird immer wärmer. Gestern hatten wir schon 23°C als ich auf meinem Fahrrad nach Hause geradelt bin. Frieren ist aber auch wirklich nicht schön. Morgens um 5.30 Uhr, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit mit dem Rad durch die Stadt strampel, da friere ich noch ein bisschen. Aber nur, bis ich den halben Weg geschafft habe. Dann wird mir richtig warm. Meine Kolleginnen veräppeln mich dann immer, weil ich ganz rote Wangen bekomme, von der Anstrengung. Immerhin sind es ein paar Kilometer, die ich fahre.

Aber diese Woche, habe ich noch ein bisschen fieren müssen. Die ersten Tage waren so kalt und nass. Doch hat der Regen bei weitem nicht ausgereicht, um das dürre Grün saftiger aussehen zu lassen. Vielleicht kommt ja noch ein bisschen Regen nach. Dafür hat mir eine meiner Strickfreundinnen ein Bild aus Passau geschickt, da wird es einem auch wieder anders. Die Flüsse stehen so hoch, dass man schon überall die Sandsäcke ausgeteilt hat. Allerdings sind die Passauer es “gewohnt”, mit den Fluten zu leben.

Wasser

Bei Wasser fällt mir ein, dass ich meinen Post für die Zitronenfalterin immer noch nicht fertig gemacht habe. Dabei hätte ich ein wenig Zeit gehabt. Letzte Woche habe ich ja schon geklagt, dass ich in einem Zeitdefizit lebe. In dieser Woche, hatte ich etwas mehr Möglichkeiten. So habe ich am Dienstag Großputz in meiner Wohnung gehalten. Einen Teil habe ich auch fertig bekommen. Den Rest habe ich verschoben… Am Mittwoch regnete es fast ohne Unterlass. Da kam mir ein Stricktreffen gerade recht. Fast spontan, trafen wir uns in einem Café. Carina setzte mir mit einem Strickbuch Flausen in den Kopf. Das Buch habe ich mir gleich bestellt. Hach, was sind da für schöne Ideen drin. Aber erst einmal sollte ich mein anderes Gestricksel fertig bekommen. Das Lila Tuch bekam den Namen Flieder im April. Angela hatte die Idee. Gefällt mir. Und der Pullover aus dem Knitter ist auch noch nicht fertig. Habe ich noch mehr offene Projekte? Die große Decke ist immer noch nicht fertig. Und ein Teilchen aus pinker Seide, schleife ich schon im dritten Jahr mit mir herum. Wieder setze ich mich unter Druck und will damit fertig werden.

Wochenende

Letztes Wochenende haben uns langjährige Freunde zu einer Radtour überredet. Und mein Kerl hat sogar noch Umwege vorgeschlagen. Stolz wie ein Spanier, war er am Ende der Tour. Und jammerte auch nur ganz leise, dass ihm die Muskeln zwicken. Ich finde es toll, dass er so eisern mitgeradelt ist. Und dieses Wochenende? Nix! Ich werde arbeiten und dann, mal sehen. Vielleicht lese ich ein bisschen. (Du findest übrigens, ein neues Buch in meinem Lesezimmer). Denn nach der Arbeit, brauche ich immer etwas Auszeit. Was wirst du an diesem Wochenende machen? Ach ja, wählen will ich natürlich auch noch!

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Mach dir ein schönes Wochenende

2+

Waren das die Eisheiligen? {Samstagsplausch 20.19}

leere grüne Kaffeetasse

Waren das die Eisheiligen, letzte Woche?

Man war das kalt.Trotz dicker Jacke habe ich richtig gefroren. Am Samstag waren wir noch bei dem Footballspiel meines Monsterjungen, gegen die Potsdam Royals. Leider haben die Rebellen nicht gewonnen. Wir standen auf der Tribüne und haben uns gefragt, ob das die Eisheiligen sind, die uns da gerade heimsuchen. Die ganze Woche war es kalt. Obwohl manchmal die Sonne heraus kam. Ich habe jedenfalls nicht im Kalender nachgeschaut, ob das die Eisheiligen sind. Im Grunde ist es auch egal, Hauptsache es entwickelt sich nicht zu einer Eiszeit. Wir werden es dieses Wochenende noch einmal versuchen, in der Hoffnung, der Frühling sei zurück.

Ich habe diese Woche so Einiges gemacht. Ich habe den Rasen bei den Eltern im Garten gemäht, habe eine Rezension veröffentlicht. Mir Gedanken zu dem Monatsmotto von Andrea gemacht. Außerdem habe ich ein Zopfbuch vorgestellt. War mit der Schwester und dem Hund im Wald. Habe Freundinnen zum Frühstücken und zum Stricken getroffen. Wieder einmal festgestellt, dass mein Kopf wie ein Sieb funktioniert. Was nicht immer das Schlechteste ist, wenn man meinen harten Job einfach vergessen will, klappt das zur Zeit super. Außerdem habe ich eine meiner langjährigsten Freundinnen wieder gesehen. War persisch essen und im Theater. Wir haben uns “Unterleuten” von Juli Zeh im Schillertheater angesehen. Ich glaube, das Buch möchte ich nicht lesen. Das muss absolut langweilig sein. Schön war nur, dass wir die Schwiegermutter überraschen konnten. Denn sie wusste nichts davon, mit uns ins Theater zu gehen.

Meine ganzen Planungen, was ich alles noch erledigen will, sind wieder dem Sieb im Kopf anheim gefallen. Vielleicht hat der eisige Wind sie auch aus dem Hirn geblasen. So liegt immer noch ein Schnitt halbfertig auf dem Nähtisch, Die geplanten Fotobücher sind auch nicht eine Seite gewachsen und eine Freundschaft wartet immer noch darauf, gepflegt zu werden. Geht es dir auch immer so, dass du dir Dinge für die Woche vornimmst und am Ende stellst du fest, es war wieder nix?

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